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Welche Versicherungen brauche ich?

Deutsche Verbraucher geben pro Jahr durchschnittlich 2.370 Euro für Versicherungen aus. Verbraucherschützern zufolge versichern sich jedoch viele Menschen falsch. Sie schließen unnötige Policen ab, während für wichtige Bereiche keine Absicherung besteht. Welche Versicherungen brauchen Sie wirklich? Hier gibt es den Überblick.

Lesen Sie hier:
  • Diese Versicherungen sind in Deutschland Pflicht.
  • Diese Versicherungen sollte man zusätzlich haben.

Welche Versicherungen sind Pflicht?

In Deutschland sind nur wenige Versicherungen gesetzlich vorgeschrieben. Dazu gehört die Krankenversicherung: Jeder Bundesbürger muss entweder Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) sein oder eine private Krankenversicherung (PKV) abschließen. Für die meisten Angestellten ist eine Versicherung in der GKV sinnvoller. Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung steigen im Alter nämlich stark an. Wer zu einer privaten Krankenversicherung wechselt, sollte sich sicher sein, diese auch langfristig bezahlen zu können.

Angestellte müssen weiterhin in die gesetzliche Renten- und Pflegeversicherung einzahlen. Auch für selbständige Hebammen, Handwerker, Erzieher und Lehrkräfte sowie Künstler und Publizisten sind die Einzahlungen verpflichtend.

Private Zusatzversicherungen ergänzen den Versicherungsschutz der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Welche Policen sinnvoll sind, richtet sich vor allem nach den eigenen finanziellen Verhältnissen. Wer hohe Behandlungs- oder Pflegekosten nicht aus eigener Tasche decken kann, sollte über eine private Zusatzversicherung nachdenken. Eine private Altersvorsorge lohnt sich, wenn Sie nur eine kleine Rente erwarten.

Pflichtversicherung für Autofahrer

Für Autobesitzer ist die Kfz-Haftpflichtversicherung Pflicht. Sie deckt Schadensersatzansprüche von Dritten ab und springt beispielsweise ein, wenn Sie ein anderes Auto beschädigen.

Schäden am eigenen Auto übernimmt die Kfz-Haftpflicht nicht. Dafür benötigen Sie zusätzlich eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung. Die Teilkasko haftet bei Diebstahl, bei Schäden durch Brand, Hagel oder Wildunfall. Die Vollkasko zahlt zusätzlich bei Vandalismus sowie bei selbst verursachten Schäden am eigenen Auto.

Bei der Autoversicherung lohnt sich der Vergleich: Die Kosten der einzelnen Anbieter unterscheiden sich oft um mehrere Hundert Euro. Wer seine Autoversicherung wechseln möchte, hat dazu jeweils bis zum November eines Jahres Zeit.

In einigen Bundesländern Pflicht: die Tierhalter-Haftpflicht

Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und in Thüringen schreiben eine Tierhalter-Haftpflicht für Hundehalter vor, in NRW besteht Versicherungspflicht für Hunde ab 40 cm Körpergröße (Stand: 2019). Für Hunde- und Pferdebesitzer empfiehlt sich diese Versicherung aber auch in allen anderen Bundesländern. Beißt der Hund einen Menschen oder verursacht ein Reiter einen Unfall mit Personenschaden, kann das schnell teuer werden. Die Tierhalter-Haftpflicht schützt vor solchen Kosten. Gute Policen gibt es schon für unter 60 Euro im Jahr.

Welche weiteren Versicherungen benötigen Sie?

Neben den Pflichtversicherungen gibt es noch einige weitere Policen, auf die Sie nicht verzichten sollten. Viele Verbraucher sind sich jedoch unsicher, welche Verträge wirklich nötig sind und fragen sich: „Welche Versicherungen brauche ich?“

Als Faustregel gilt: Ihre Versicherungen sollten alle Schäden abdecken, die mit hohen finanziellen Risiken verbunden sind. Darunter fallen vor allem Haftungsrisiken mit Personenschaden, die theoretisch unbegrenzt hohe Kosten verursachen können. Bei Risiken mit begrenzten Kosten sollten Sie berechnen, ob Sie einen möglichen Schaden auch aus eigener Tasche bezahlen können.

BERATER-TIPP

»Überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz immer dann, wenn sich etwas in Ihrem Leben ändert. Heiraten Sie, bekommen Sie ein Kind oder kaufen ein Haus, steht meist auch ein Update des Versicherungsschutzes an. Dies spart nicht nur Geld, sondern optimiert auch Ihren Versicherungsschutz!«

Die private Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung ist die wichtigste Versicherung für Verbraucher. Sie springt bei Sach- und Personenschäden gegenüber Dritten ein. Auch grob fahrlässig verursachte Schäden sind versichert, lediglich bei Vorsatz zahlt die Privathaftpflicht nicht. Kinder sind bis zum Ende ihrer Ausbildung über die Eltern mitversichert.

Vor allem Personenschäden können schnell sehr hohe Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Die Privathaftpflicht bietet für vergleichsweise geringe Beiträge hohe Versicherungssummen und schützt Sie im Schadensfall vor dem finanziellen Ruin.
Privathaftpflicht-Policen gibt es bereits ab etwa 50 Euro pro Jahr. Die genauen Kosten richten sich nach dem Leistungsumfang und der vereinbarten Versicherungssumme.
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Wichtig für Immobilienbesitzer: Die Wohngebäudeversicherung

Wer ein Haus oder eine Wohnung besitzt, ist mit einer Wohngebäudeversicherung gut beraten. Damit versichern Sie sich gegen Schäden durch Hagel, Sturm, Blitz, Feuer und Wasser. Versichert sind nicht nur die Immobilien selbst, sondern auch alle festen Einbauten wie etwa Heizungsanlagen.

Durch Naturkatastrophen verursachte Schäden übernimmt die Wohngebäudeversicherung in der Regel nicht. Daher empfiehlt sich der Abschluss einer zusätzlichen Elementarschadenversicherung.

Die Wohngebäudeversicherung sollten alle Immobilienbesitzer abschließen, ganz gleich, ob sie die Immobilie selbst nutzen oder sie vermieten.
Die Prämien der Wohngebäudeversicherung richten sich nach dem Wert und der Lage des Hauses, der Versicherungssumme sowie dem Leistungsumfang. Günstige Policen gibt es ab etwa 100 Euro pro Jahr, der Versicherungsschutz kann aber auch mehrere Hundert Euro kosten.

Die Auslandsreise-Krankenversicherung

Die Auslandsreise-Krankenversicherung oder kurz Reisekrankenversicherung springt ein, wenn Sie auf Auslandsreisen medizinische Hilfe benötigen. Sie erstattet sowohl Behandlungskosten als auch Medikamente, Krankenhausaufenthalte und einen nötigen Rücktransport.

Die Reisekrankenversicherung empfiehlt sich für alle gesetzlich Krankenversicherten. Sie sollten Sie auch abschließen, wenn Sie innerhalb der EU verreisen. Laut einem EU-Abkommen gilt der Schutz der GKV auch in anderen Mitgliedsländern der Europäischen Union. Häufig deckt der gesetzliche Versicherungsschutz dort aber nicht alle Behandlungen ab. Einige Ärzte behandeln zudem nur auf Privatrechnung, welche die GKV nicht ersetzt. Die Auslandsreise-Krankenversicherung schließt diese Versicherungslücke.
Die Reisekrankenversicherung ist sehr günstig. Policen gibt es schon ab zehn Euro im Jahr. Bei Pauschalreisen können Sie sie oft direkt bei der Buchung abschließen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn Sie Ihrer angestammten beruflichen Tätigkeit aufgrund von Krankheit, Unfall oder Invalidität nicht mehr nachgehen können. In diesem Fall hilft Ihnen die Berufsunfähigkeitsversicherung, Ihren Lebensstandard zu halten. Per Gesetz erhalten Sie bei Berufsunfähigkeit zwar eine Erwerbsminderungsrente, zum Leben reicht diese aber oft nicht aus.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Angehörige aller Berufsgruppen empfehlenswert, ganz gleich, ob Sie körperlich arbeiten oder im Büro sitzen. Nicht nur körperliche Beschwerden können Sie an der Ausübung Ihres Berufes hindern, sondern auch psychische Leiden. Die meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen zahlen ab einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist vergleichsweise teuer. Die Beiträge können bis zu mehrere Hundert Euro im Monat betragen. Die Prämie bemisst sich anhand der Versicherungssumme und richtet sich auch nach dem Alter des Versicherungsnehmers. Je jünger Sie bei Vertragsabschluss sind, umso geringer sind die Kosten. Darüber hinaus beeinflussen Vorerkrankungen die Beitragssumme.
Erhalten Sie aufgrund einer Vorerkrankung keine Berufsunfähigkeitsversicherung oder ist Ihnen diese zu teuer, bietet die Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine Alternative. Sie ist deutlich günstiger, greift allerdings erst beim Vorliegen einer Erwerbsunfähigkeit. Das bedeutet, die Versicherung zahlt, wenn Sie aufgrund von Krankheit oder Behinderung weniger als drei Stunden täglich arbeiten können.

Die Risiko-Lebensversicherung

Über die Risiko-Lebensversicherung sichern Sie Ihre Hinterbliebenen ab. Die Versicherung zahlt beim Tod des Versicherungsnehmers eine zuvor festgelegte Summe an die Angehörigen aus. Wem das Geld zukommen soll, bestimmen Sie bei Vertragsabschluss.

Die Risiko-Lebensversicherung ist für jeden sinnvoll, der Angehörige absichern möchte. Sind Sie zum Beispiel Alleinverdiener, senkt die Versicherung das Armutsrisiko Ihrer Hinterbliebenen. Bestehen noch laufende Kredite, etwa zur Immobilienfinanzierung, empfiehlt sich die Risiko-Lebensversicherung ebenfalls. Singles brauchen diese Versicherung in der Regel nicht.
Bei der Beitragsberechnung berücksichtigen die Anbieter die Höhe der Versicherungssumme, Ihr Alter, Ihren Beruf und Ihren Gesundheitszustand. Die Kosten sind also äußerst individuell. Gefährliche Hobbys und bestimmte Lebensumstände können zu teureren Prämien führen.
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