Homeoffice – Tipps, Tricks (2021) – aktuelle Regelungen und die perfekte Einrichtung

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von Nina Bruckmann
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Das Wichtige in Kürze

  • Für viele Arbeitnehmer ist das Konzept Homeoffice neu.
  • Was muss beim Homeoffice beachtet werden? Habe ich als Arbeit­nehmer ein Recht auf Homeoffice? Darf mein Arbeitgeber mich zum Homeoffice zwingen? Was für Geräte benötige ich und wie arbeite ich wirklich motiviert und produktiv von zu Hause?
  • Alle Antworten zu den meist gestell­testen Fragen und hilfreiche Tipps finden Sie in unserem Ratgeber.

Homeoffice und Telearbeit: Was heißt das genau?

Der Begriff Homeoffice bezeichnet ein Konzept, bei dem Beschäftigte ihre Arbeiten von zu Hause erledigen. Dafür müssen die gleichen Arbeits­­bedingungen geschaffen werden, wie im Büro. Arbeitnehmer können dabei teilweise, etwa ein bis zwei Tage die Woche, oder auch komplett aus dem Homeoffice arbeiten. Der Begriff Telearbeit wird oft als Synonym zu Homeoffice gebraucht.


3 Formen der Telearbeit

  • Teleheimarbeit: Der Mitarbeiter arbeitet ausschließlich von zu Hause.
  • Alternierende Telearbeit: Der Mitarbeiter hat sowohl einen Arbeits­platz im Büro als auch zu Hause und wechselt zwischen diesen je nach Bedarf und Absprachen.
  • Mobile Telearbeit: Der Mitarbeiter kann dank mobiler Endgeräte wie Laptop, Tablet oder Smartphone theoretisch von überall aus arbeiten – auch unterwegs bzw. auf Reisen.

Ab wann kann man im Homeoffice arbeiten?

Homeoffice hat in deutschen Unternehmen noch keine allgemeine Anerkennung gefunden. Dennoch gibt es einige Unternehmen, die sich hierfür öffnen. Besonders für Unternehmen mit dezentraler Struktur und ohne Kundenkontakt bietet sich eine Vereinbarung zum Homeoffice an, wenn beispielsweise:

  • Mitarbeiter einen sehr langen Anfahrtsweg zum Büro haben. Teilweise wohnen und arbeiten Angestellte in verschiedenen Städten.
  • Büroräume zu klein sind oder die Anzahl der Mitarbeiter vor Ort zu hoch ist. Zu viele Angestellte auf engem Raum kann die Konzentration stören.
  • Büroräume vorübergehend nicht benutzbar sind, beispielsweise wegen Umbau, nach einem Sachschaden wie etwa Brand oder Vandalismus.
  • Aufgrund eines erhöhten Infektionsrisikos Kontakt zu anderen gemieden werden soll, wie etwa bei einer Pandemie.

Die Frage, ab wann das Arbeiten im Homeoffice erlaubt ist, ist (noch) nicht gesetzlich geregelt. Vielmehr kommt es auf die Absprachen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber an. Weder der eine noch der andere kann einseitig die Entscheidung zum Homeoffice treffen. Mehr dazu im Abschnitt “Gesetzliche Regelungen”.

Wie Sie Ihr Unternehmen während einer Pandemie absichern können, lesen Sie hier:

Versicherungen für Epidemien und Pandemien

Homeoffice in Zeiten von Corona

Viele Menschen arbeiten bereits seit mehreren Jahren im Homeoffice. Studenten oder auch Selbständige sind es gewohnt, in eigener Verantwortung Aufgaben im heimischen Büro zu organisieren und zu erledigen. Doch für viele Arbeitnehmer ist das Konzept Homeoffice neu. In Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie hat auch das Homeoffice-Konzept bei deutschen Unternehmen Zuspruch erfahren. Gesund­heits­experten rieten früh zur Arbeit im Homeoffice für alle Beschäftigten, denen es möglich war, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Wie viele Beschäftigte machen gerade Homeoffice?

Diesem Rat folgten viele Unternehmen und Betriebs­räte: Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom arbeiteten 49 Prozent der Befragten – also fast jeder Zweite – wegen Corona im Homeoffice (Quelle). Zu diesem Sachverhalt gibt es jedoch verschiedene Zahlen von unterschiedlichen Studien und Umfragen. Dennoch: Durch die Coronakrise haben zweifelsohne deutlich mehr Unter­nehmen das Homeoffice ermöglicht und mehr Mitarbeiter diese Möglichkeit wahrgenommen.


Wann ist die Arbeit im Homeoffice vorbei?

Wann ein Ende der Homeoffice-Zeiten abzusehen ist, ist noch unklar. Zumindest was die Vereinbarung zum Homeoffice wegen Corona betrifft. Denn dies hängt stark vom Infek­tions­geschehen der Länder und Regionen ab. Da das Ende der Pandemie noch nicht abzusehen ist, gilt die Empfehlung zum Homeoffice nach wie vor.

Doch Unternehmen können hier auch aktiv selbst dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter wieder sicher im Büro arbeiten können. Wenn die Hygiene­­maßnahmen und Abstandsregelungen eingehalten werden, kann man auch wieder das Homeoffice verlassen und im Büro mit Arbeits­kollegen und Vorgesetzten arbeiten.

Wie der Versicherungs­schutz für Unternehmen und Privatpersonen durch das Coronavirus geregelt ist, erfahren Sie hier:

Coronavirus und Versicherungen

Homeoffice: Vorteile und Nachteile

VorteileNachteile
Höhere Produktivität durch individuelle Arbeits­zeiten, die dem individuellen Biorhythmus angepasst werden könnenFehlende Motivation, Disziplin und Teamgeist durch das “Allein-zu-Hause-Gefühl”
Höhere MitarbeiterzufriedenheitSchlechtere Leistungs­wahrnehmung durch Vorgesetzten und Kollegen
Flexibilität in der Vereinbarkeit von Arbeit und PrivatemVermischung von Arbeit und Privatem
Mehr Ruhe und bessere Konzentration, da keine Unterbrechungen mehr durch KollegInnenFehlende soziale Kontakte zu KollegInnen
Weniger Stress: Keine Angst mehr, pünktlich zur Arbeit, zum Meeting oder zum Termin zu kommen, keine ständige unmittelbare Erreichbarkeit mehrRisiko der Ablenkung größer (Kinder, Haushalt, Smartphone etc.)
Zeitersparnis durch wegfallenden Arbeits­weg
Kostenreduktion: für Arbeitgeber durch Wegfall des Arbeits­­platzes; für Arbeitnehmer durch wegfallenden Arbeits­­weg, Mittagessen in der Kantine, Kleidung etc.
Größere Auswahl an Bewerbern für Arbeit­geber (die woanders wohnen, diejenigen ohne Kita-Plätze oder mit pflege­bedürftigen Angehörigen); dadurch wettbewerbsfähiger

Habe ich ein Recht auf Homeoffice? Gesetzliche Regelungen zu Rechten, Pflichten, Verweigerung und Zwang

Ein Recht auf Telearbeit bzw. Heimarbeit existiert in Deutschland nicht, da der Arbeitgeber nach § 106 der Gewerbeordnung das Recht hat, den Arbeits­ort des Mitarbeiters zu bestimmen. Ohne Absprache können Arbeitnehmer nicht einfach so von zu Hause arbeiten. Sinnvoller ist es, wenn ausreichend Grund dazu besteht, im Rahmen eines Personalgesprächs das Thema Homeoffice anzusprechen und dem Arbeitgeber Argumente zu unterbreiten, warum das Arbeiten von zu Hause (komplett oder teilweise) förderlich für die Arbeits­leistung wäre.

Kann mich mein Arbeit­geber zum Home­office zwingen?

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Andersherum kann der Chef den Mitarbeiter auch nicht dazu verpflichten, zu Hause zu arbeiten. Der Arbeitgeber hat kein Recht, über private Räumlichkeiten und den privaten Wohnraum seiner Mitarbeiter zu verfügen. So kann auch er nicht ohne Absprache einfach so Homeoffice „verordnen“.

Kann ich als Arbeitnehmer Homeoffice verweigern?

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Ihre Privatsphäre als Arbeitnehmer ist geschützt – das heißt, der Arbeitgeber kann Sie nicht ohne Ihre Zustimmung ins Homeoffice versetzen. Sie können also auch ablehnen, wenn Ihnen der Chef Homeoffice vorschlägt. Konsequenzen wie Abmahnung oder Kündigung drohen Ihnen nicht – es sei denn, es befindet sich eine Vereinbarung zur Versetzung ins Homeoffice im Arbeits­vertrag!

Kann der Arbeitgeber Homeoffice ablehnen?

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Wenn Sie dagegen das Arbeiten im Homeoffice vorschlagen, weil Sie sich zu Hause sicherer vor einer Infektion mit einer Krankheit fühlen, der Arbeits­weg auf Dauer doch zu stressig oder sich die Kita-Zeiten Ihres Kindes geändert haben, dann können Sie nur auf die Zustimmung Ihres Arbeit­gebers hoffen – nicht jedoch bestehen. Der Arbeitgeber kann das Homeoffice für Sie also auch ablehnen und Präsenz im Büro fordern.

Neues Gesetz in Planung

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass rechtliche Regelungen bezüglich des Homeoffice und Telearbeit nützlich und sinnvoll sind. Daher hat der Bundes­­arbeits­minister im Herbst 2020 einen Gesetzesentwurf für ein Recht auf Homeoffice vorgelegt – zunächst jedoch erfolglos. Demnach solle jeder, der will und wo es die Arbeits­­umstände zulassen, auch nach Corona im Homeoffice arbeiten dürfen (Quelle).

Homeoffice trotz Krank­schreibung? Arbeits­­schutz und Gesund­heits­schutz im Home­office

Für Mitarbeiter im Homeoffice gelten die gleichen arbeitsschutzrechtlichen Auflagen wie für Beschäftigte im Büro. Demnach muss der Arbeitgeber insbesondere das Arbeits­­schutz­gesetz (ArbSchG) sowie die Arbeits­stättenverordnung (ArbStättV) befolgen.

Dabei sieht §3 ArbSchG vor, dass der Arbeitgeber für die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter Sorge zu tragen hat. Dazu gehört:

  • für eine geeignete Organisation der Arbeit zu sorgen
  • erforderliche Mittel bereitzustellen
  • Vorkehrungen zu treffen, sodass die beschlossenen Maßnahmen bei allen Tätigkeiten eingebunden werden können
  • die Mitwirkungspflicht der Beschäftigten zu erhalten

Jegliche Kosten, die dabei entstehen, darf der Arbeitgeber nicht den Angestellten auferlegen!

Individuellen Regelungen in der Betriebs­vereinbarung

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Welche Maßnahmen spezifisch getroffen werden müssten, damit der Arbeitnehmer auch im Homeoffice keinen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt ist, kann das Unternehmen selbst bestimmen. Wichtig dabei ist lediglich, dass die Vorgaben und Grundsätze des ArbSchG und der ArbStättV eingehalten werden. Mehr dazu, was alles zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vertraglich zum Homeoffice vereinbart werden kann, lesen Sie im Abschnitt “Homeoffice im Vertrag” .

Muss ich trotz Krank­schreibung im Homeoffice arbeiten?

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Wenn Sie eine Krankschreibung vom Arzt erhalten, kann Ihr Arbeitgeber nicht von Ihnen verlangen, Ihre Arbeiten im Homeoffice zu erledigen. Mit der Krankschreibung soll Ihnen die Zeit zur Regeneration und Genesung gegeben werden.

Fühlen Sie sich jedoch wieder gesund und/oder in der Lage, Aufgaben von zu Hause aus zu erledigen, können Sie in Absprache mit Ihrem Chef auch trotz Krankschreibung im Homeoffice arbeiten. Eine Krankschreibung ist als Prognose des Arztes zu sehen, nicht als Arbeits­verbot. Mit einer leichten Erkältung können Sie somit die Ansteckung Ihrer Kollegen vermeiden. Bei einer schweren Grippe sollten Sie sich jedoch wirklich eher ausruhen.

Versicherungen im Homeoffice: Was tun bei Unfall?

Im Homeoffice vermischen sich oftmals die Grenzen zwischen den privaten und beruflichen Tätigkeiten. Grundsätzlich gilt, dass Ver­sicherungs­schutz nur für jene Unfälle besteht, die in Ausübungen einer beruflichen Tätigkeit passiert sind. Übt man während der Arbeits­zeit private Handlungen aus, wie etwa ein Paket entgegen zu nehmen oder Essen zuzubereiten, besteht kein Versicherungs­schutz über die gesetzliche Unfall­versicherung. Das Bundes­­sozial­gericht trennt streng zwischen Handlungen, die in der Handlungstendenz des Arbeitnehmers liegen (berufsbedingte Beschäftigung) und den eigenwirtschaftlichen Verrichtungen (private Beschäftigung).


Was tun bei Unfall im Homeoffice?

Bei Unfällen am Arbeits­platz während der Arbeits­zeit greift die gesetzliche Unfall­versicherung. Sollten Sie während Ihrer Arbeits­zeit im Homeoffice einen Unfall erleiden, sind folgende Schritte nötig:

  • Melden Sie den Unfall umgehend Ihrem Arbeitgeber.
  • Dieser meldet wiederum den Unfall der zuständigen Berufs­genossenschaft oder der Unfallkasse.
  • Gehen Sie am besten direkt zum Arzt oder ins Kranken­haus­ und geben Sie unbedingt an, dass sich der Unfall während der Arbeits­zeit im Homeoffice ereignet hat. So kann dieser auch als Arbeits­unfall protokolliert werden.

Was passiert bei Unfällen mit Haustieren im Home­office?

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Im Allgemeinen gilt, dass durch die Haltung eines Haustieres das Risiko vom Arbeit­nehmer im Homeoffice selbst geschaffen wurde. Aus diesem Grund leistet die gesetzliche Unfall­versicherung nicht bei Unfällen mit den Haustieren, selbst wenn diese während der Arbeits­zeit passiert sind. Es ist jedoch immer der Einzelfall zu betrachten, wie und warum es zu dem Unfall gekommen ist.

Ist der Toilettengang im Homeoffice versichert?

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Die Rechtsprechung ist eindeutig. Arbeitnehmer sind im Homeoffice nicht gesetzlich unfallversichert, wenn sie beispielsweise auf dem Weg zur Toilette stolpern. Am regulären Arbeits­platz sind Unfälle, die sich rund um den Toilettengang ereignen, gesetzlich abgesichert. Für die heimische Toilette gelten andere Regelungen. Dies wurde vom Sozialgericht in München beschlossen.

Wie werden Unfälle während der Mittagspause behandelt?

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Ob im Homeoffice oder vor Ort im Büro: Die Frage, wie Arbeitnehmer eigentlich in ihrer Mittagspause versichert sind, kommt immer wieder auf. Dabei gilt: Die Mittagspause gilt als private Zeit, bei der nicht der Versicherungs­schutz durch die gesetzliche Unfall­versicherung greift. Doch auch in diesem Fall sind Ausnahmen möglich.

Fallbeispiel: Sturz auf dem Weg zum Zoom-Call

Sie arbeiten im Homeoffice und in Ihrer Abteilung werden regelmäßig Videokonferenzen via Zoom abgehalten. Das Meeting soll sich um einige Minuten verspäten, also gehen Sie sich noch einen Kaffee in Ihrer Küche im Obergeschoss machen. Während Sie sich oben befinden, hören Sie den eingehenden Anruf. Sie eilen zu Ihrem Arbeits­platz, stolpern und stürzen dabei die Treppe herunter. Dabei fallen Sie auf Ihr Gesicht und prellen sich das Knie.

Bei einem solchen Vorfall wären Sie über die gesetzliche Unfall­versicherung versichert, da es unmittelbar mit Ihrer beruflichen Tätigkeit zu tun hat. Hätte das Meeting nicht stattgefunden, hätten Sie sich auch nicht beeilen müssen und wären vermutlich nicht gestürzt. Wären Sie dagegen zu einem privaten Anruf geeilt, wären Sie nicht über die gesetzliche Unfall­versicherung versichert gewesen.

Homeoffice im Vertrag: Welche Vereinbarungen getroffen werden können

Grundsätzlich muss nicht jede Art von Tätigkeit im Homeoffice vertraglich festgehalten werden. Handelt es sich um einige wenige Anlässe, die sich etwa spontan ergeben oder um ein paar Telefonate und E‑Mails, die noch von zu Hause getätigt oder versendet werden, reicht eine mündliche Vereinbarung oft aus. Wird dagegen abgesprochen, dass der Arbeitnehmer regelmäßig und zu festen Zeiten im Homeoffice arbeitet, sollte dies schriftlich entweder im Arbeits­vertrag oder in einer gesonderten Betriebs­vereinbarung festgehalten werden.


Homeoffice-Vertrag regelt das “ob” und “wie”

Folgende Regelungen können u. a. im vertraglich festgehalten werden:

  • An wie vielen bzw. welchen Tagen in der Woche wird im Homeoffice gearbeitet?
  • Welche Pausenzeiten werden festgelegt?
  • Wie wird die Arbeits­zeit erfasst?
  • Wie sind Mehrarbeit und Überstunden geregelt?
  • Wie soll der Arbeits­platz eingerichtet werden, damit Arbeits­- und Gesundheits­schutz beachtet wird?
  • Welche technischen Geräte soll der Arbeitnehmer nutzen?
  • Welche Kosten übernimmt der Arbeitgeber für die Einrichtung und Ausstattung?
  • Inwiefern wird dem Arbeitgeber Zugang zum Homeoffice gestattet?

Wichtig bei einer schriftlichen Vereinbarung zum Homeoffice ist: Je klarer die Regeln, desto weniger Konfliktpotenzial gibt es. Dabei sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Vereinbarungen gemeinsam aushandeln und beidseitig zustimmen. So können Streitigkeiten vor dem Arbeits­gericht vermieden werden.

Kontrolle im Homeoffice: Vertraut mir mein Arbeit­geber? Unsere Umfrage

Das Vertrauen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern spielt auch im Homeoffice eine große Rolle. Zu Beginn der Coronakrise haben sich viele Arbeitgeber davor gescheut, ihre Mitarbeiter ins Homeoffice zu entlassen. Die aktuelle Lage hat das Vertrauen zwischen beiden Parteien auf die Probe gestellt. Doch wie sehr vertraut Ihnen Ihr Chef? Wir haben verschiedene Arbeitgeber befragt, ob sie ihren Angestellten im Homeoffice vertrauen. Gleichzeitig haben wir Angestellte befragt, ob sie denn glauben, dass ihnen ihr Chef das nötige Vertrauen im Homeoffice ent­gegen­bringt. Das Ergebnis ist überraschend.

Alle Ergebnisse unserer Online-Umfrage sowie mögliche Gründe für diese unterschiedlichen Wahrnehmungen erfahren Sie hier:

Umfrage: Vertraut mir mein Chef im Homeoffice?

Wie sieht es mit dem Datenschutz­ im Home­office aus?

Trotz der Arbeit im Homeoffice ist die Einhaltung des Datenschutz­es zu beachten. Sollte gegen den Datenschutz­ verstoßen werden, drohen dem Arbeitgeber hohe Geldstrafen. Den Arbeit­nehmern, die gegen Datenschutz­richtlinien verstoßen, erwarten wiederum Konsequenzen durch den Arbeitgeber.


Maßnahmen zur Sicherstellung des Datenschutz­es

Doch jeder kann dazu beitragen, seinen Heimarbeitsplatz sicher zu gestalten. Folgende Maßnahmen kann man ergreifen:

  • Für die Einrichtung Ihres Homeoffice sollten Sie bestenfalls einen separaten Raum zur Verfügung haben.
  • Betriebliche Unterlagen sollten unbedingt in einem Schrank abgeschlossen werden.
  • Sollte Ihnen Ihr Arbeitgeber Laptop, PC oder anderweitiges technisches Equipment zur Verfügung stellen, dürfen Sie diese nicht privat nutzen.
  • Denken Sie daran, Ihre Festplatten, USB-Sticks und anderweitige externe Datenträger zu verschlüsseln.
  • Nutzen Sie ein sicheres Kennwort.
  • Sperren Sie Ihren PC, sobald Sie sich von Ihrem Arbeits­platz entfernen.
  • Vernichten Sie nicht mehr benötigte betriebliche Unterlagen mit sensiblen Informationen umgehend, bestenfalls mit einem Aktenvernichter.
  • Stellen Sie sich wöchentliche oder monatliche Termine zur Datensicherung ein.

Im Allgemeinen gilt, dass jeder nach bestem Wissen und Gewissen gemäß der Daten­schutz­verordnung (DSGVO) handelt – auch im Homeoffice.

Homeoffice und Kosten: Gibt der Chef einen Zuschuss und kann ich es von der Steuer absetzen?

Die Einrichtung des Homeoffice verursacht zusätzliche Kosten, wie z.B. Stromkosten und Kosten für Arbeits­mittel. Manche Arbeitgeber vereinbaren mit den Mitarbeitern eine zusätzliche Pauschalzahlung, die diese monatlich mit der Gehaltszahlung erhalten. Sollte Ihr Arbeitgeber nicht so kulant sein, können Sie die Kosten für die Arbeit im Homeoffice über Ihre Steuererklärung als Werbungskosten absetzen.

Wie hoch ist die steuerliche Erstattung?

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Werbungskosten können Sie jährlich bis zu einem Betrag von 1.250 € absetzen. Jedoch gelten strenge Voraussetzungen, damit ein heimischer Arbeits­platz als solcher anerkannt wird. Dazu gehört beispielsweise, dass Sie in der Firma keinen zumutbaren Arbeits­platz haben. Durch die Coronakrise ist dieser Umstand gegeben, wenn der Arbeitgeber die Arbeit im Homeoffice angeordnet hat. Wer freiwillig ins Home­office geht, darf dieses nicht steuerlich geltend machen.

Kann ich Arbeits­mittel steuerlich absetzen?

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Die Anschaffung von Arbeits­mittel, wie z.B. Einrichtungsgegenstände für das Arbeits­­zimmer, können als Werbungskosten abgesetzt werden. Bei höheren Anschaffungs­kosten müssen Sie diese über die Nutzungsdauer verteilt abschreiben.

Kann ich meine Strom­rechnung absetzen?

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Die Stromrechnung kann nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn der Stromverbrauch rein beruflichen Tätigkeiten zuzuordnen ist. Da dies im Homeoffice nicht gegeben ist, können Sie Ihre Stromrechnung leider nicht über die Steuererklärung absetzen.

Einige Versicherungen können Sie ebenfalls steuerlich geltend machen:

Versicherungs­beiträge richtig von der Steuer absetzen

Homeoffice Arbeits­platz: Tipps und Ideen zur Einrichtung, Gestaltung und Organisation

Unter bestimmten Umständen werden Arbeitnehmer teilweise von heute auf morgen in das Homeoffice entlassen. Dass nicht jeder darauf eingestellt ist, von zu Hause aus zu arbeiten, ist vollkommen klar. Plötzlich muss die heimische Küche, das Schlafzimmer, der Balkon oder der Abstellraum als Büro herhalten. Den heimischen Arbeits­platz kann man dennoch komfortabel und dekorativ gestalten.

Homeoffice Platzwahl

Bevor man überhaupt über die Einrichtung und Dekoration seines Homeoffice nachdenkt, ist die Platzwahl entscheidend. Wählen Sie Ihren Arbeits­platz mit Bedacht aus. Lassen Sie sich eher schnell ablenken, ist ein Platz am Fenster oder in der Nähe des Fernsehers nicht die optimale Wahl. In diesem Falle sollten Sie sich einen Platz suchen, der Ihnen die nötige Ruhe bietet.

Homeoffice: Ergonomie und Sitzhaltung

Nein, Sie müssen nicht zwingend eine Menge Geld in die Hand nehmen, um ein ergonomisches Büro einzurichten. Manchmal reichen kleine Verhaltensänderungen aus, um Ihren Arbeits­platz ergonomisch zu gestalten.

Richtige Sitzhaltung fürs Homeoffice

  • Ihr Monitor sollte mindestens eine Armlänge von Ihnen entfernt sein. Das bewirkt, dass Sie eine aufrechte Haltung einhalten und somit Verspannungen vermeiden. Außerdem ist es entspannter für die Augen, je weiter der Bildschirm von Ihnen entfernt steht.
  • Platzieren Sie den Monitor so, dass Ihr Blick darauf schräg nach unten fällt. Dabei werden der Nacken und die Augen entlastet.
  • Stellen Sie Ihre Tastatur und die Maus so auf, dass die Ellenbogen stets auf der gleichen Höhe sind. Damit wird Ihr Oberkörper nicht nur einseitig belastet und sie beugen Schmerzen im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich vor.
  • Eine Handauflage für die Bedienung der Maus bewirkt, dass Ihre Hand nicht abknickt. Die Nerven von der Hand bis zum Ellenbogen werden geschont.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Becken beim Sitzen leicht gekippt ist. Dabei hilft schon ein Sitzkissen. Dies hat den Vorteil, dass Ihr unterer Rücken in seiner natürlichen Haltung bleibt. Dabei wird die Bandscheibe entlastet.
  • Sitzen Sie so, dass Ihre Füße fest am Boden sind. Dabei nehmen Sie automatisch eine bessere Haltung ein, was dazu führt, dass beide Körper­hälften gleichermaßen belastet werden.

Das Ganze hat das Certo Magazin für Sicherheit und Gesundheit auch als Video zusammengetragen.

Stehen Sie auch mal zwischendurch

Arbeiten Sie voraussichtlich längerfristig im Homeoffice, kann es sich lohnen, einen höhenverstellbaren Schreibtisch anzuschaffen. Diese sind beispielsweise mit einer Kurbel ausgestattet, mit der Sie die Höhe der Tischfläche nicht nur individuell auf Ihre Körpergröße im Sitzen einstellen können sondern auch im Stehen.

Einrichtung, Gestaltung und Dekorieren des Homeoffice

Neben PC und Co. benötigt das das Homeoffice noch ein paar individuelle Elemente, die diesen Platz zu Ihrem Platz machen.

Beleuchtung

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Sorgen Sie für eine angenehme Be­leuchtung. Das Gute am Homeoffice ist, dass Sie nicht gezwungen sind, unter Neonröhrenlicht zu arbeiten. Besorgen Sie sich eine schöne Lampe, die Ihnen Licht und Freude spendet, wenn Sie sie anschauen.

Pflanzen und Blumen

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Auch Pflanzen oder bunte Blumensträuße auf dem Schreibtisch erfüllen, neben dekorativen Zwecken, auch praktische Funktionen. Sie produzieren nicht nur Sauerstoff und reinigen die Luft, sondern fördern auch die Kreativität. Dies ist sogar wissenschaftlich belegt. Laut Studien von englischen, australischen und nieder­ländischen Forschern, steigern Pflanzen im Büro die Produktivität und machen Arbeitnehmer spürbar zufriedener.

Bilder

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Bilder bieten ebenfalls viel Spielraum für ein auf Sie maßgeschneidertes Homeoffice. Ob ein dezenter Motivationsspruch, eine Lebensweisheit oder eine Land­schafts­fotografie bleibt Ihnen überlassen. Sie können, wenn Ihr Heim­arbeitsplatz eher schlicht gehalten ist, mit einem bunten Bild kontrastreiche Farbakzente setzen. Besonders stylisch wird das Ganze, wenn Sie das Bild nicht aufhängen, sondern auf Ihrem Schreibtisch an die Wand anlehnen.

Duftkerzen und Duftöle

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Eine weitere Möglichkeiten bieten Duftkerzen oder Duftöle. Viele haben eine entspannende Wirkung, wie z.B. Lavendelduft. Kerzen, die nach Vanille riechen, sollen Heißhungerattacken dämpfen. Dies ist in Anbetracht der Tatsache, dass der Kühlschrank im Homeoffice stets in unmittelbarer Nähe ist, ein positiver Nebeneffekt.

Endlos viele Ideen & Inspiration zur Homeoffice-Gestaltung

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten und Ideen, das Homeoffice zu einem Platz zu machen, an dem Sie auch wirklich gerne sitzen. Anregungen und Inspiration finden Sie mittlerweile zahlreich im Internet, ob Möbel-Magazin, Interior-Blog oder Pinterest und Co. Beachten Sie jedoch: Ihr Arbeits­platz soll zwar schön aussehen und Ihnen gefallen, jedoch trotzdem geeignet zum konzentrierten Arbeiten sein.

Homeoffice Arbeits­platz: Ausstattung, Internet und Equipment

Wer von zu Hause aus arbeitet, benötigt entsprechendes technisches Equipment. Grundsätzlich brauchen Sie natürlich einen Laptop oder PC bzw. jene Ausstattung, die Sie auch an Ihrem Arbeits­platz im Büro nutzen. Ihr Chef muss Ihnen dieses gegebenenfalls zur Verfügung stellen. Je nach Art und Umfang Ihrer Arbeit können weitere Geräte unheimlich hilfreich sein.


Technische Ausstattung fürs Homeoffice

  • Zweiter Monitor + Verbindungskabel für diesen Monitor zu Ihrem Laptop bzw. Rechner
  • ggf. separate Maus
  • ggf. separate Tastatur
  • ggf. separates Telefon
  • Headset zum Telefonieren
  • wenn nötig, einen Laptopständer oder eine Monitor-Erhöhung

Software fürs Homeoffice

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Damit man sich auch im Homeoffice mit den Kollegen und Vorgesetzten verständigen kann, Dokumente teilen oder Teammeetings abhalten kann, benötigt man eine geeignete Software. Viele dieser Softwares gab es bereits schon vor Corona und erleben nun ein Revival. Die meisten Unternehmen Nutzen bereits seit Jahren die Vorteile solcher Software aus, um kürzere Kommunikationswege und einen kleineren bürokratischen Aufwand zu schaffen. Beispiele für eine geeignete Software für das Homeoffice ist z.B. Google Drive, Zoom oder factro.

Security-Token fürs sichere Einloggen

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Das Homeoffice ist datentechnisch nicht so geschützt, wie der reguläre Arbeits­platz. Geräte ohne Sicherheitssoftware stellen ein erhöhtes Risiko dar und wirken auf Hackerangriffe fast schon einladend. Ein Security-Token ist eine spezielle Hardware zur Authentifizierung. Oftmals kommt das Gerät wie ein klassischer USB-Stick daher. Wenn Sie sich auf dem Firmenlaptop oder in der Firmen-Datenbank einloggen möchten, müssen Sie das Token aktivieren. Sie erhalten dann eine PIN, die Sie zur Legitimation eingeben müssen.

Wie baue ich eine VPN-Verbindung im Homeoffice auf?

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VPN steht für Virtual Private Network. Auf diese Technologie greifen ebenfalls viele Unternehmen zurück, damit Mitarbeiter sicher ins Unternehmensnetzwerk zugreifen können. Ein VPN ist eine Art verschlüsselter Tunnel durch das Internet, mit dem man von außerhalb auf seinen Arbeits­platz in Büro zugreifen kann. Unbefugte haben keinen Zugang zu diesem Tunnel.

Um ein VPN nutzen zu können, muss dieser einmalig an beiden Enden, also einmal an Ihrem heimischen PC und einmal im Büro, eingerichtet werden. Es gibt zahlreiche verschiedene VPN-Technologien, die genutzt werden können. Hier sollte am besten die entsprechende IT-Abteilung die optimale Lösung für das Unternehmen finden und umsetzen.

Unsere Tipps, wie Sie Ihr Homeoffice technisch vereinfachen

  • Docking-Station: Dies ist ein Gerät mit USB-, HDMI-, Ethernet-, Audio- und Mikrofonanschlüssen. Der Vorteil für Sie: Sie schließen ein Mal Ihre ganzen Endgeräte an diese Docking-Station an und müssen dieses nur noch mit Ihrem Laptop verbinden. So müssen Sie sich nicht jedes Mal neu verkabeln. Wie eine solche Docking-Station aussieht, sehen Sie auf den unteren Fotos.
  • Telefon-Umleitung: Anstatt ein Telefongerät aus dem Büro mit­zunehmen oder sich neu an­zu­schaffen, lassen Sie Ihre Dienst­nummer auf Ihr eigenes Festnetztelefon oder Handy umleiten. Noch komfortabler wird es, wenn Ihre Firma die Telefonanlage über einen Online-Telefonanschluss laufen lässt. Damit können Sie sozusagen über Ihren Computer mit der entsprechenden Software telefonieren – sowohl intern als auch extern.
  • Noise Cancelling Kopfhörer: Wenn man in einer unruhigen Umgebung arbeitet (mit Mitbewohnern oder an einer stark befahrenen Straße), können Noise Cancelling Kopfhörer für die nötige Konzentration sorgen. Außen­geräusche werden so stark unterdrückt, sodass Sie diese nicht mehr wahrnehmen. Gleichzeitig eignet sich dieses Gerät als Headset für Telefonate oder zum Musikhören.

Homeoffice ohne Internet möglich?

Wer im Homeoffice tätig sein möchte oder muss, braucht in der Regel eine Internetverbindung. Auch wenn man nicht im Bereich Online-Marketing, Webseitenmanagement oder Content Creation arbeitet, braucht man das Internet zumindest für die Kommunikation via E‑Mail, Skype, Zoom etc. mit den Kollegen.

Nun hat man die Qual der Wahl zwischen einer kabelgebundenen Vernetzung, dem WLAN oder dem DLAN. Wir haben die Vor- und Nachteile dieser Möglichkeiten aufgelistet.

Das WLAN

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Das WLAN ist wohl das am häufig genutzte Mittel, um im Homeoffice zu arbeiten und was ohnehin fast jeder bereits zu Hause hat. Alles, was Sie benötigen, sind internetfähige Geräte und ein Router. Aus diesem Grund ist das WLAN die bequemste Variante. Jedoch kommt das WLAN nicht an die Geschwindigkeit einer kabelgebundenen Verbindung heran. Außerdem könnte das WLAN durch andere Geräte gestört oder beeinträchtigt werden. Meistens ist die Datengeschwindigkeit des WLAN jedoch ausreichend.

Die kabelgebundene Vernetzung

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Der große Vorteil einer kabelgebundene Vernetzung ist unumstritten die Ge­schwindigkeit. Außerdem bietet diese Art der Vernetzung einen höheren Schutzfaktor, da der Zugang zu dem Netzwerk nur durch physisch angeschlossen Geräte möglich ist. Mit einigen kleinen Handgriffen lassen sich Fremdgeräte aus dem Netzwerk entfernen und aussperren.

Nachteile sind natürlich ästhetische Aspekte, da jedes Kabel Platz einnimmt und Staub fängt. Häufig muss ein Loch durch die Wand gebohrt werden, um ein Kabel durch die Wohnung zu verlegen.

Das DLAN

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Das DLAN ist auch als PowerLAN bekannt. Nutzer, die nichts vom WLAN halten und keine Fans von Kabeln sind, freunden sich eventuell mit dieser Vernetzungsart an. DLAN nutzt nämlich die bereits vorhandenen Stromleitungen, um den Datenaustausch zu ermöglichen. Man benötigt jedoch für jedes Gerät eine eigene Steckdose und ein DLAN-Modul. Beim Datenfluss können hohe Geschwindigkeiten erreicht werden. Allerdings wird diese oftmals durch Störquellen, wie z.B. einer Signaldämpfung durch verbaute Kabelverbindungen o. ä. beeinträchtigt.

DSL-Tarife: Wie viel Datenvolumen brauche ich im Homeoffice?

Wenn man sich einen DSL-Anschluss zu Hause einrichten möchte, merkt man schnell, dass es unterschiedliche Tarife gibt. Diese reichen von 16, 25, 50 bis zu 100 Mbits pro Sekunde.

Welcher Tarif für Sie der richtige ist, hängt neben Ihren Aufgaben auch von Ihrer Wohnsituation und Ihrem privaten Surf-Verhalten ab. Wohnen Sie allein und nutzen kaum YouTube, Netflix und Co. reicht sogar eine 16 Mbits/s-Leitung. Arbeiten Sie zu zweit im Homeoffice, führen Video­konferenzen durch und tauschen größere Datenmengen intern über Cloud-Dienste aus, ist eine 50 Mbits/s-Leitung besser geeignet. Haben Sie Kinder, die währenddessen Videos schauen oder Mitbewohner, die ebenfalls am WLAN hängen, sind Sie mit einem 100 Mbits/s-Tarif auf der sicheren Seite.

Effektiv arbeiten im Homeoffice: Über Motivation und Pro­duktivität

Jeder von uns kennt es. Homeoffice verführt zum Faulenzen. Auch der Motivierteste tappt irgendwann in die Gemütlichkeitsfalle. Plötzlich erwischt man sich dabei, wie man nur noch im Pyjama durch die Wohnung trottet und sich gehen lässt. Das spart natürlich viel Zeit, wenn man nicht mehr zwangsläufig unter Menschen muss. Auch hat man endlich seine Ruhe, wenn die Kollegen und der Chef nicht um einen herumwuseln. Doch die Arbeit geht einem trotzdem nicht mehr so leicht von der Hand. Was kann man also für mehr Motivation und Produktivität im Homeoffice tun?

Behalten Sie eine Struktur bei

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Es macht Sinn, trotz Homeoffice einen strukturierten Alltag beizubehalten. Am Besten steht man morgens zur gleichen Uhrzeit auf, wie sonst auch. Da die Fahrtzeit morgens wegfällt, kann man seinen Arbeits­beginn vorverlegen. So hat man auch früher Feierabend.

Schreiben Sie sich eine To Do-Liste

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Machen Sie sich zu Anfang des Tages­ einen groben Plan über die Dinge, die Sie an diesem Tag schaffen möchten. Fangen Sie mit den Sachen an, die sich am einfachsten erledigen lassen. Das motiviert für die nächsten Aufgaben. Gleichzeitig können Sie sich an der Liste immer neu orientieren, falls Sie mal den Überblick verlieren. Alles, was Sie nicht schaffen, können Sie auf den nächsten Tag vertagen.

Homeoffice-Kleidung: Ziehen Sie sich richtig an

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Hilfreich ist es auch, sich wie gewohnt anzuziehen und zu stylen. Zum Einen, weil man sich besser auf den bevorstehenden Tag einspielen kann und zum Anderen, weil man gewappnet ist, falls doch noch eine spontane Videokonferenz mit dem Chef einberufen wird.

Vermeiden Sie Ablenkung

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Halten Sie jegliche Ablenkung – insbesondere das Smartphone – fern von sich. Das verleitet dazu, ständig private Nachrichten zu checken oder mal eben kurz bei Instagram und Co. zu stöbern. Und ehe man sich versieht, ist eine ganze Stunde um. Der Feierabend rückt in immer weitere Ferne. Sollten Sie sich doch ablenken lassen, können Sie diese Ablenkung mit etwas nützlichem verbinden. Trinken Sie z.B. jedes Mal ein Glas Wasser, wenn Sie aufs Smartphone schauen.

Machen Sie zwischendurch Pausen

lesen

Pausen sind wichtig, damit sich das Gehirn regenerieren kann. Gehen Sie dazu am besten von Ihrem Schreibtisch weg oder direkt für einen kurzen Spaziergang vor die Tür. Dank Homeoffice kann die Pause für einen kurzen Power-Nap genutzt werden. Danach ist man wieder frisch und voller Tatendrang bei der Sache.

Rücken- und Nacken­übungen

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Was im Büro meist total peinlich aussieht, ist nun glücklicherweise durch das Homeoffice möglich. Strecken, dehnen und rollen Sie die Schultern und den Nacken zwischen­durch mal. Das entkrampft und liefert neue Energie.

Richtig Essen

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Das Homeoffice bietet tolle Möglichkeiten, sich wieder gesünder zu ernähren. Man spart sich den Gang zur Kantine oder zum Imbiss. Stattdessen bietet die eigene Küche eine große Vielfalt an Chancen, um frisch zu kochen und in der Mittagspause einen nahrhaften Snack einzunehmen.

Homeoffice auch im Ausland möglich?

Die Verlagerung des Homeoffice ins Ausland ist grundsätzlich möglich. Da sich diese jedoch meist nicht nur auf die Corona-Zeit beschränkt, sondern eine längerfristige Planung erfordert, ist es unbedingt notwendig, vorab mit dem Arbeitgeber Rücksprache zu halten.

Wenn uns Covid-19 Eines gelehrt hat, dann dass die Anwesenheit im Büro nicht zwingend erforderlich ist. Trotzdem gibt es einige Besonderheiten, wenn diese Tätigkeit aus dem Ausland heraus ausgeübt werden, z.B. bei Fragen rund um Themen der Sozial­ver­sicherungs­leistungen oder bei Fragen zur Zahlung der Einkommens­teuer. Arbeiten Sie mehr als 25 % Ihrer Arbeits­woche im Ausland, sind Sie verpflichtet in dem jeweiligen Land Sozial­­versicherungs­leistungen abzuführen.

Homeoffice im Hotel

Wer von zu Hause aus arbeiten möchte, der begegnet neuen Herausforderungen. Oftmals kann man nicht konzentriert arbeiten, weil die Kinder spielen, die Tür klingelt oder der Partner oder Mitbewohner nur eine kurze Frage hat. Viele Hotels bieten die optimale Lösung:

  • Schnelle Internetverbindung
  • Großer Schreibtisch
  • Parkplatz vor der Tür
  • Frisch bezogenes Bett für Pausen zwischendurch
  • Snacks und Getränke aufs Zimmer
  • Ruhe und Privatsphäre

Einige Hotels bieten ihre Zimmer tage- oder wochenweise Arbeitnehmern als Homeoffice an. Informieren Sie sich dazu bei Hotels in Ihrer Umgebung. Wer die Kosten für ein Zimmer trägt, besprechen Sie am besten vorab mit Ihrem Vorgesetzten.

Homeoffice mit Kindern und Kleinkindern: Was, wenn es keine Kita-Not­betreuung gibt?

Als Elternteil ist man ohnehin schon ein Mini-Manager. Das Arbeiten im Homeoffice verlangt allen Eltern weiterhin diese Fähigkeiten ab – nur konzentrierter. Wenn man zu Hause Kleinkinder hat und es keine Kita-Notbetreuung gibt, dann helfen folgende Tipps:

Arbeits­teilung

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Wer mit Kleinkindern im Homeoffice 8 Stunden lang konzentriert arbeiten will, wird scheitern. Wenn beide Elternteile gerade im Homeoffice sind, dann teilen Sie sich die Betreuungsphasen der Kinder untereinander auf. Während die Kinder beschäftigt sind, können Sie sich ungestört auf die Arbeit konzentrieren und andersherum.

Flexibilität

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Auch wenn Eltern einen Plan haben, spielen Kinder nicht immer so mit, wie man sich das vorstellt. Seien Sie flexibel und wenn gar nichts mehr geht, legen Sie die Arbeit kurz beiseite und beschäftigen Sie sich mit ihren Kindern. Einer der großen Vorteile des Homeoffice ist es, sich die Arbeit freier einteilen zu können. Sie und Ihre Familie können nur davon profitieren.

Feste Strukturen und Rituale

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Behalten Sie eine feste Struktur bei, stehen Sie weiterhin zur selben Zeit auf. Starten Sie gemeinsam in den Tag mit einem Frühstück oder kleinen Gymnastikeinheiten. Auch sollten Lern- und Spielphasen stets zu gleichen Zeiten und ausgewogen eingeplant werden. Denken Sie daran, Ihre Kinder auch immer zu selben Zeit wieder ins Bett zu bringen. So fällt der Einstieg in den Alltag leichter, wenn die Kinder wieder in die Kita dürfen.

Beschäftigung für die Kinder

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Suchen Sie eine Beschäftigung für die Kinder. Lassen Sie Ihre Kinder etwas basteln oder malen. Auch der Umgang mit Medien kann etwas gelockert werden, da durch den Lockdown viel Zeit gewonnen wird. Kinder können sich online Malvideos ansehen oder ein Hörbuch anhören. Sollten Sie mehrere Kinder haben, können sich diese auch gegenseitig beschäftigen. Das stärkt die gemeinsame Bindung.

Was, wenn das Kind berufstätiger Eltern krank ist?

Kind krank: Ihre Rechte und Pflichten als Angestellte

Homeoffice Routine: Tipps unserer Redaktion fürs Homeoffice

Auch die Redaktion von transparent-beraten.de arbeitet ab und zu im Homeoffice. Welche speziellen Tipps wir Ihnen aus unserer Erfahrung mitgeben können:

Stehen Sie zeitig auf – aber nicht zu früh!

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Wer zuvor die morgendliche Bahnfahrt dazu genutzt hat, erst einmal richtig wach zu werden, der ist einfach noch zu müde, um um 6 Uhr aufzustehen und um 7 Uhr am PC zu sitzen. Richten Sie sich nach Ihrem individuellen Biorhythmus.

Machen Sie sich eine To Do-Liste

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Wie bereits erwähnt, ist es in vielerlei Hinsicht wichtig, seinen Arbeits­alltag auch im heimischen Büro zu strukturieren. Mit einer Liste an Aufgaben für jeden Tag wissen Sie, was zu erledigen ist und verfallen auch weniger den Schuldgefühlen durch nicht-getane Arbeit.

Essen Sie ordentlich

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Frühstück und Mittagessen sind auch im Homeoffice wichtig. Dazu zählen jedoch nicht Kekse und Ofenpizza, nur weil es schnell geht. Bleiben Sie bei einfachen Gerichten oder kochen Sie Ihr Mittagessen am Vortag vor.

Haushalt zwischendurch ja, aber…

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Zwischendurch mal das Geschirr abzuwaschen oder den Müll runter­zubringen, bringt einen nicht zu sehr aus dem Workflow raus. Doch wenn Sie nach dem Abwasch anfangen, Staubzusaugen und das Bad zu putzen, dann wird so viel Zeit vergangen sein, dass Sie sich sicherlich nicht mehr zur Arbeit aufraffen können. Halten Sie die Hausarbeit zwischen den Arbeits­­stunden also in Grenzen.

Den Einkauf nach Feier­abend erledigen

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Der Supermarkt ist direkt nebenan, also geht man mal schnell rüber, um den Wochen­einkauf zu erledigen. Häufig nimmt dies jedoch zu viel Zeit ein! Und wenn dann die Schlange an der Kasse mal länger ist, als gedacht, dann verfallen Sie noch in Hektik, weil ja die nächste Videokonferenz schon ansteht.

Bewegen Sie sich

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Sei es ein kurzer Spaziergang um den Block, Dehnübungen oder einfach mal aufstehen und durch die Wohnung laufen. Sie können nicht 8 Stunden am Stück sitzen. Ihr umfangreiches Workout sollten Sie jedoch entweder morgens vor der Arbeit oder nach Feierabend durchführen.

Entweder morgens oder nach Feierabend fertig machen

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Hat man direkt nach Feierabend einen Termin oder eine Verabredung, dann tendiert man dazu, sich zwischendurch fertig machen zu wollen. Verlegen Sie dies lieber auf vor oder nach der Arbeit. Je nachdem, wie lange Sie im Bad benötigen, reißt Sie das Duschen, Anziehen und Co. zu sehr aus dem Arbeits­fluss heraus.

Richtig Feierabend machen

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Wenn Sie Feierabend machen, dann sind Sie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr für die Arbeit verfügbar. Schalten Sie also den PC aus und checken Sie auch nicht noch einmal die Mails auf dem Smartphone. Lassen Sie die Arbeit Arbeit sein und stellen Sie sich auf das zu Hause-sein ein. Hilfreich hier sind kleine Rituale, wie etwa den Schreibtisch aufzuräumen, sich einen Tee zu machen oder vor die Tür zu gehen.

Welcher Homeoffice-Typ sind Sie?

Einige Beschäftigt arbeiten das erste Mal im Homeoffice, andere wiederum sind die Arbeit von zu Hause gewohnt. Dadurch entsteht ein reger Austausch unter Kollegen, Freunden und Bekannten über die Erfahrungen im Homeoffice. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland hat das Ganze humorvoll aufgegriffen und fünf Homeoffice-Typen ermittelt. Erkennen Sie sich wieder?

Wenn das Homeoffice nervt: Was tun bei Pro­blemen?

Die Arbeit im Homeoffice hat auch ihre Schattenseiten. Die Technik spinnt, die Augen tun weh und die Wohnung verkommt. Man selbst lässt sich auch gehen. Darüber hinaus wird man ständig bei der Arbeit gestört, z.B. durch das Klingeln von Türen oder durch die laute Musik des Nachbarn. Homeoffice kann nerven. Unabhängig davon welches Problem man mit dem Homeoffice hat, gibt es einige Lösungen:

Probleme mit der Technik

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Technische Schwierigkeiten im Homeoffice kommen wohl am häufigsten vor. Versuchen Sie, herauszufinden, wo genau das Problem liegt. Für die meisten Angelegenheiten gibt es meist schon einfache Lösungen. Es ist manchmal schon ausreichend, bei Ihrem Telefon- oder DSL-Anbieter anzurufen. Hat sich der Rechner aufgehangen, hilft oft nur noch ein Neustart.

Schmerzende Augen

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Im normalen Büroalltag räumen viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern kurze Bildschirmpausen ein. Diese Pausen dauern in der Regel 5 Minuten. Übernehmen Sie diese Pausen auch während Ihrer Tätigkeit im Homeoffice. Lassen Sie den Blick eine Weile durch den Raum schweifen oder gehen Sie kurz auf Ihren Balkon oder vor die Tür, um frische Luft zu tanken. Wichtig hierbei: Lassen Sie das Smartphone weg. Ihre Augen sollen sich schließlich vom Schauen auf Bildschirme erholen.

Unaufgeräumte Wohnung

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Nutzen Sie die Arbeits­pausen, um Wäsche aufzuhängen oder die Spülmaschine auszuräumen. Kleinigkeiten im Haushalt zu erledigen, tragen schon dazu bei, dass die Wohnung insgesamt aufgeräumter aussieht. Fangen Sie jedoch nicht an, zwei oder drei Stunden zu putzen! Räumen oder spülen Sie beispielsweise benutztes Geschirr direkt nach Gebrauch direkt ab. Dann sammelt sich das Geschirr nicht über den gesamten Tag.

Unaufgeräumtes Selbst

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Sie sind nicht allein. Das Homeoffice verleitet viele Menschen dazu, sich gehen zu lassen. Auch hier helfen bereits kleine Dinge. Der wichtigste Punkt ist es, weiterhin trotz Homeoffice eine Struktur im Alltag beizubehalten. Diese Struktur ist besonders bei der eigenen Pflege wichtig. Planen Sie einen festen Zeitpunkt in Ihrem Alltag ein, an dem Sie sich Zeit für sich selbst nehmen.

Störungen durch Mitbewohner, Familie und Co.

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Wer kennt das nicht? Familie und Bekannte befinden sich ebenfalls im Homeoffice. Und plötzlich haben alle viel Zeit zum Telefonieren oder um Nachrichten zu versenden. Auf dem Smartphone blinken pausenlos Nachrichten auf. Ständig wird man beim Arbeiten durch das Klingeln der Tür gestört oder der Nachbar hört viel zu laute Musik. Und draußen hört man spielende Kinder. Die Störfaktoren im Homeoffice sind zahlreich. In diesem Falle gilt es, durchzuhalten. Lassen Sie das Smartphone im Nebenraum oder stellen Sie zeitweise die Klingel aus. Mit dem Nachbarn kann man das Gespräch suchen. Dieser wird Ihnen sicherlich mit Verständnis begegnen, wenn Sie Ihr Anliegen freundlich formulieren.

Umständliche Kommunikation

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Im Homeoffice ist man allein und vermeintlich ungestört. Doch oft merkt man, dass einem nicht nur der zwischen­mensch­liche Kontakt zu den Kollegen fehlt, sondern auch die Kommunikation untereinander umständlicher ist. Während man im Büro einfach ein paar Schritte zur Bürotür des Kollegen oder des Chefs gehen muss, kann es im Homeoffice schwieriger werden. Hat er überhaupt gerade Zeit oder telefoniert er? Lohnt es sich, jetzt dafür eine E‑Mail zu versenden? Die Chat-Benachrichtigung könnte ihn stören oder er liest sie gar nicht.

Ähnlich sieht es mit Meetings aus. Diese werden oft über Video- oder Telefon­konferenzen geführt statt im Konferenzraum. Dafür müssen erst einmal alle pünktlich im (Video)Chat online und technisch bereit sein. Nicht selten kommt es zu technischen Problemen mit dem Mikrofon oder der Internetverbindung. Und auch die Verständlichkeit und der Gesprächs­fluss ist ein anderer, als wenn man sich persönlich gegenüber sitzt.

Gibt es überhaupt was zu tun?

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Auch wenn das Arbeiten von zu Hause zunächst attraktiv erscheint: Mit der Zeit merkt man, dass es einfach nicht das Gleiche wie im Büro ist. Man beginnt, sich vor Aufgaben zu drücken oder meint, dass man diese von zu Hause gar nicht erledigen könnte, weil ja die Unterlagen im Büro liegen oder man keinen Zugriff auf Datenbanken vom heimischen PC hat. Während den Tiefpunkten starrt man schlicht aus dem Fenster oder lässt sich vom Smartphone ablenken, läuft zum 5. Mal in die Küche – und der theoretische Feierabend ist schneller da, als man denkt. Es kommen Schuldgefühle auf, dass Sie ja kaum etwas geschafft haben. Dann arbeiten Sie entweder länger, oder belassen es dabei, denn Sie hat ja keiner der Kollegen oder der Vorgesetzte gesehen. Hier gilt: Strukturieren Sie Ihren Arbeits­tag! Sammeln Sie Ihre To Dos, priorisieren Sie sie und bleiben Sie konzentriert.

Gesunde Rezepte, Bewegung & Yoga: Gegen das Zunehmen im Homeoffice

Yoga bietet viele Vorteile im Homeoffice. Zum Einen lässt sich mit Yoga Stress leichter abbauen. Zum Anderen kann mit Hilfe von Yoga Gewicht trotz Heimarbeit reduziert werden. Das Beste an Yoga ist, dass man nicht mehr als sein eigenes Körpergewicht benötigt, um trainieren zu können. Die Übungen lassen sich flexibel in den Arbeits­­alltag im Homeoffice integrieren, entweder vor der Arbeits­zeit am Morgen, in der Mittagspause oder nach Feierabend. 10 Minuten täglich reichen schon aus, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Einige Übungen können sogar direkt am Schreibtisch ausgeübt.

Yoga Übungen für den Tiefpunkt: Die Wechsel­atmung

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Bei einem Tiefpunkt während der Arbeits­zeit hilft bereits schon eine Praktik: die Wechselatmung. Die Wechselatmung trägt dazu bei, dass der Kreislauf wieder in Schwung kommt. Gleichzeitig wird die Konzentrationsfähigkeit gefördert. Außerdem hilft diese Übung bei Allergien, Asthma und Heuschnupfen. Zur richtigen Anwendung der Übung gibt es diverse Videos und Anleitungen bei YouTube.

Übungen bei Ver­spannungen am Schreib­tisch

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Häufig nimmt man beim Sitzen am Schreibtisch eine Schonhaltung ein. Diese ist zwar bequem, aber überhaupt nicht gut für die Schultern, den Nacken und die Bandscheibe. Auch in diesem Falle gibt es diverse Yoga-Übungen, die direkt am Schreibtisch ausgeübt werden können. Ein Beispiel ist es, den Kopf einfach mal von rechts nach links kreisen zu lassen, Manchmal reicht es auch schon, eine aufrechte Haltung einzunehmen und den Brustkorb zu öffnen. Dadurch werden die Schulterblätter automatisch nach unten gezogen und die Brustmuskulatur gedehnt. Die Verspannungen werden bereits schon gelöst, wenn man die Schultern anschließend kreisen lässt. Die meisten Übungen sind für jeden leicht umzusetzen, auch für diejenigen, die mit Sport gar nicht so viel zu tun haben.

Übungen für den Kreislauf

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Um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, gibt es diverse Ruhestellungen (Asanas), die man einnehmen kann. Diese Übungen dehnen und strecken den Körper, sodass der Kreislauf wieder angeregt wird. Außerdem bieten diese kleinen Übungen dem Gehirn die nötige Pause, um sich wieder vollends auf die Arbeit im Homeoffice konzentrieren zu können. Die Übungen wirken ebenfalls lockernd und vitalisierend auf den Körper.

Die Yoga-Küche

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Mit dem Homeoffice kann auch die Kalorienfalle kommen. Auch hier bietet Yoga eine gute Lösung, um sich trotzdem gesund zu ernähren. Dabei muss man gar nicht die gesamte Ernährung umstellen. Es reicht bereits aus, ein paar kleine Dinge aus der Yoga-Küche in den Alltag zu übernehmen. Dabei geht es nicht vorrangig darum, abzunehmen, sondern den Körper gesund, stark und vital zu halten. Der Gewichts­verlust ist ein positiver Neben­effekt. Es bringt nichts, sein Essen hektisch runter zu schlingen. Das würde den Körper nach Yoga-Lehre nur unnötig belasten.

Stattdessen soll man sich Zeit nehmen und sein Essen genießen. Nehmen Sie Ihr Essen so auf, wie sie Ihnen am besten schmeckt. Egal, ob gekocht, eingelegt oder roh. Ihr Körper weiß am besten, was er braucht. Für diejenigen, die neugierig sind, gibt es gute Kochbücher und YouTube-Videos für Anfänger. Auch zum Thema ayurvedische Küche, welche sich die Lehre aus der indischen Heilkunst zu Nutzen macht.

Wie sieht die Zukunft des Homeoffice aus?

Durch Covid-19 mussten viele Beschäftigte schnell von der stationären Arbeit im Büro zur Heimarbeit wechseln. Dass dies in vielen Fällen überhaupt so schnell und effizient möglich war, ist nicht zuletzt auch dem technologischen Fortschritt und der fortlaufenden Digitalisierung zu verdanken.

Auch nach dieser Pandemie sollen Arbeitnehmer weiterhin die Vorteile der Heimarbeit wahrnehmen können. Dies war vor einigen Jahren noch für viele deutsche Unternehmen undenkbar. Durch das Virus und seine Folgen musste sich die Wirtschaft gezwungenermaßen umstellen. Für viele Unternehmen ist Heimarbeit mit einem großen Vertrauensvorschuss für die Mitarbeiter verbunden. Jedoch hat diese Zeit nun gezeigt, dass die Qualität der Arbeit durch das Homeoffice nicht abgenommen hat.

Der Trend geht bereits hin zur Fernarbeit, dem sogenannten remote work. In diesem Sinne bedeutet Fernarbeit, dass jeder Arbeitnehmer ortsunabhängig und jederzeit arbeiten kann. Dies soll weiterhin ausgebaut werden. Gleichzeitig wird die Digitalisierung vorangetrieben, was dazu führt, dass viele Arbeits­schritte schneller und unkomplizierter verrichtet werden können.

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