Erfahrungen & Bewertungen zu transparent-beraten.de GmbH
Transparent-Beraten logo
ic_local_phone_black_24px Created with Sketch.
sandwich Created with Sketch.
Wir beraten Sie gern!

Unsere Berater freuen sich von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (oder nach Vereinbarung) auf Ihre Fragen.

030 – 120 82 82 8 kontakt@transparent-beraten.de
Zweigstellen
Deutschlandweit in Bayern, NRW, Niedersachsen etc. Alle Zweigstellen ›

Handy-Nacken und SMS-Daumen: So beugt man den neuen Zivilisationsleiden vor

Nicht nur die technischen Möglichkeiten des modernen Menschen weiten sich aus – mit ihnen ergeben sich in gleichem Maße auch neue Krankheitsbilder. Es entstehen Krankheitserscheinungen, die sich aus einer zu oft wiederholten Bewegung ergeben oder weil der Körper in ungesunde Positionen gebracht wird. Büroarbeiter oder Menschen, die exzessiv Computerspiele spielen, sind besonders gefährdet. Den Krankheitserscheinungen kann entgegengewirkt werden, doch das fordert einiges an Disziplin vom modernen, technisierten Menschen.

Space-Invaders-Handgelenk und Nintendinitis

Der Beginn der Technikschädigung ist wohl im Jahr 1981 zu verzeichnen, als ein Student, der es mit dem Abschießen von Aliens auf seiner Atari-Spielkonsole übertrieben hatte, ein versteiftes, schmerzendes Handgelenk bekam. Diese Erkrankung ging als „Space-Invaders-Handgelenk“ in die Geschichte ein und wurde sogar im Fachmagazin „New England Journal of Medicine“ erwähnt. In dieses Magazin schaffte es 1990 auch der Fall einer 35-jährigen US-Amerikamerin, deren schmerzender Daumen nach einem fünf Stunden langen Spiel auf der Nintendo-Spielkonsole von einem Arzt als „Nintendinitis“ bezeichnet wurde – der zusammengesetzte Begriff aus Nintendo und Tendinitis, der medizinische Fachbegriff für eine Sehnenscheidenentzündung.

Falsche Körperhaltung durch Handy und Tablet

Handy- und Tabletnutzer beschäftigen sich heutzutage durchschnittlich bis zu vier Stunden am Tag mit ihrem Gerät. Dies stellt auf Dauer eine enorme Belastung für den Nacken- und Schulterbereich dar. Orthopäden bezeichnen dieses Krankheitsbild bereits als „Handy-Nacken“ und „iPad-Schulter“. Laut einer Studie des New Yorker Wirbelsäulen-Chirurg Kenneth Hansraj muss es die menschliche Wirbelsäule bei einer normalen Nutzung des Smartphones mit einer zusätzlichen Belastung von etwa 27 Kilo aufnehmen. Zum Vergleich: Bei einer normalen, geraden Haltung des Kopfes ist die Menschliche Wirbelsäule mit ca. fünf Kilogramm belastet. Bei 15 Grad Neigung ist die Wirbelsäule mit 12 Kilogramm belastet, bei einer 45 Grad-Neigung mit 22 Kilogramm. Zudem werden durch die gebeugte Körperhaltung Muskeln, Nerven, Sehnen und Bänder in der Nackenpartie stark beansprucht und können dadurch beschädigt werden. Die unnatürlich geneigte Kopfhaltung des Smartphone-Users führt unweigerlich zu Verspannungen im Kopf- und Nackenbereich und kann auf Dauer zu Haltungsschäden und zum Bandscheibenvorfall führen.

Falsche Körperhaltung: Vorbeugung

  • Die Dauer der Smartphone- oder Tablet-Benutzung einschränken
  • Kurze Pausen während der Benutzung, währen denen der Nacken und die Schultern gelockert und der Kopf angehoben wird
  • Wird beispielsweise ein Tablet am Arbeitsplatz verwendet, sollte abends möglichst ganz auf die Verwendung des Geräts verzichtet werden, stattdessen sollte Sport getrieben werden
Präventionskurse bei PKV und GKV

Sowohl in der PKV als auch in der gesetzlichen Krankenversicherung werden, abhängig vom Anbieter und dem gewählten Tarif, meist bestimmte Präventions- und Sportkurse angeboten, die dem Versicherten beispielsweise bei Rückenbeschwerden helfen. Davon profitieren nicht nur die Kunden, sondern auch die Versicherung, denn so müssen weniger Leistungen beansprucht werden.

Maus-Arm und SMS-Daumen

Wird zu viel auf dem Handy oder Smartphone herumgetippt, kann dies schnell zu dem sogenannten „Handy-Daumen“ oder „Maus-Arm“ (früher als „Tennis-Arm“ bezeichnet) führen. In diesem Fall sind die Sehnen im Finger zu stark gereizt worden, auch bekannt als „Repetitive Strain Injury Syndrom“. Die Überbelastung kann zur bekannten Sehnenscheidenentzündung führen. Schmerzen im Daumen und im Arm sind erste Anzeichen für die Erkrankung. Diese Alarmzeichen sollten durchaus ernst genommen werden, denn sonst können eine schmerzhafte Entzündung der Sehne oder chronische Schmerzen die Folge sein. Durch eine Überbelastung der rechten oder linken Körperhälfte durch das ständige Bedienen der Maus kann es zu einer unnatürlichen Anhebung des Schulterblatts auf einer Körperhälfte kommen, die schmerzhafte Gewebe-Veränderungen mit sich bringen kann. Die belastete Körperhälfte wird dauerhaft gereizt – chronische Schmerzen sind häufig die Folge.

Maus-Arm und SMS-Daumen: Vorbeugung

  • Verlangsamung der Klick- bzw. Tippbewegung
  • Regelmäßige Pausen, während denen die Hände gedehnt werden
  • Arbeitsplatz ergonomisch gestalten
  • Alternativen zur normalen Maus nutzen wie z. B. Vertikalmaus oder Pen-Tablett
  • Zu Hause den PC auslassen
  • Nicht mit gebuchtem Arm schlafen

Erhöhtes Unfallrisiko durch Smartphone-Nutzung

Die Verwendung von Handys oder Smartphones im Straßenverkehr stellt eine zunehmenden Gefahr dar. Leider wird sie von vielen Verkehrsteilnehmern nicht ernst genug genommen. Dabei sollte man sich vor Augen halten, dass ein Autofahrer, der telefoniert, die gleiche Aufmerksamkeitsspanne besitzt, wie jemand der 0,8 Promille Alkohol im Blut hat. Das Schreiben von SMS ist noch gefährlicher: Jemand, der während des Autofahrens eine SMS schreibt, hat eine ähnlich getrübte Aufmerksamkeit, als ob er 1,1 Promille Alkohol im Blut hätte. Hier ist ein Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit erreicht.

Keime auf Geräten

Handys, Smartphones, Tablets und Tastaturen sind ein beliebter Tummelplatz für Bakterien, da sie häufig angefasst werden. Essensreste, Schweiß etc. dienen dabei als Nährboden für die Keime. Nur jeder vierte Deutsche reinigt sein Smartphone regelmäßig – was sehr leichtsinnig ist, wenn man bedenkt, dass ein Handy in der Regel mehr Keime auf sich trägt als eine Toilettentür. Tests zeigten, dass Handys nicht nur Schimmelpilze und Darmbakterien beherbergen können, sondern auch ernsthafte Krankheitserreger wie Streptokokken und Staphylokokken, die Durchfall und sogar Hirnhautentzündungen auslösen können. Ein regelmäßiges Putzen der Oberflächen (beispielsweise mit einem Brillenputztuch) sollte die meisten Keime aber entfernen.

Überanstrengung der Augen

Technische Geräte haben nicht nur einen Einfluss auf Muskeln, Nerven und Sehnen sondern auch auf die Augen. Durch die dauerhafte Arbeit am Bildschirm werden die Augen stark beansprucht, wobei Jucken, Brennen und Rötung die Folge sein können. Außerdem werden durch eine Überanstrengung der Augen Migräne und Schwindelanfälle gefördert. 21 Millionen Beschäftigte benutzen in Deutschland den Bildschirm als tägliches Arbeitsmittel. Die Auswertung von 40 internationalen Studien hat ergeben, dass Kurzsichtigkeit weltweit zunimmt, denn das Arbeiten am Bildschirm fördert das Längenwachstum des Auges. Dies kann zwar durch eine Sehhilfe korrigiert werden, allerdings wird durch das Starren auf den Bildschirm auch die Wahrscheinlichkeit für die Erkrankung an grauen oder grünem Star erhöht.

Überanstrengung der Augen: Vorbeugung

  • Tragen einer passenden Sehhilfe
  • Regelmäßige Pausen vom Bildschirm (etwa alle 20 Minuten), bei denen in die Ferne geblickt wird
  • Der optimale Abstand zwischen den Augen und dem Bildschirm liegt bei ca. 80 cm
Newsletter - Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Unser Newsletter versorgt Sie mit Infos rund um das Thema Versicherungen.

Sie können sich jederzeit abmelden, indem Sie auf den Link in der Fußzeile unserer E-Mails klicken. Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie hier.
ein Service von