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Ehevertrag: Rechtzeitig absichern kann sich lohnen

Die Scheidungsraten in Deutschland sind so hoch wie nie zuvor. Jede zweite Ehe zerbricht mittlerweile. Besonders häufig lassen sich die Bewohner Bremens und Berlins scheiden. Das kann unter Umständen sehr teuer werden, wenn kein Ehevertrag aufgesetzt wurde. Doch nur in bestimmten Fällen lohnt sich die vertragliche Regelung der ehelichen Besitztümer.

Berlin ist Scheidungshochburg

In der Hauptstadt halten besonders wenige Ehen. In Berlin wurden im Jahr 2015 von 10.000 Ehen 108 geschieden, damit liegt die Stadt auf Platz 2 im gesamtdeutschen Vergleich. Da eine Scheidung immer mit Kosten verbunden ist, lohnt sich in den meisten Fällen der Abschluss eines Ehevertrags. Die meisten Rechtsschutzversicherungen haben in ihrem Leistungsumfang keine Absicherung bei Familienrechtsangelegenheiten enthalten. Viele Versicherer bieten in diesem Bereich nur eine telefonische Rechtsberatung an. Allerdings gibt es einige wenige Versicherer, die eine Rechtsschutzversicherung mit Leistungen in diesem Bereich anbieten. Kompetente Versicherungsmakler in Berlin können Interessenten dabei weiterhelfen.

Wann sich ein Ehevertrag lohnt

Die Kosten für eine Scheidung setzen sich in Deutschland größtenteils aus den Kosten für den Anwalt und den Gerichtskosten zusammen. Je höher das Vermögen, desto höher auch die Kosten für eine Scheidung. Noch teurer wird es, wenn es um das Sorgerecht geht, oder Gutachter hinzugezogen werden müssen. Damit die Kosten in einem angemessenen Rahmen bleiben, empfehlen Experten deshalb den Abschluss eines Ehevertrags. Dieser kann auch noch kurz vor der Scheidung aufgesetzt werden, wenn sich die Partner darüber einig sind. Wenn die Ehepartner über gleich hohes Vermögen verfügen, ist der Abschluss eines Ehevertrags in der Regel überflüssig. Denn bei einer Scheidung wird das Vermögen der Ehepartner üblicherweise zu gleichen Teilen an beide Partner aufgeteilt.

Was steht in einem Ehevertrag?

In einem Ehevertrag wird vorrangig der Güterstand geregelt. Hierbei wird geklärt, ob das Vermögen, das einer der Partner mit in die Ehe einbringt, nach der Scheidung bei ihm bleibt oder als Gesamtvermögen zwischen beiden aufgeteilt wird. Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn einer der beiden Partner sehr viel mehr Vermögen mit in die Ehe bringt oder während der Zeit der Ehe anhäuft. In Deutschland gibt es insgesamt drei verschiedene Güterstände:

  • Gütergemeinschaft
  • Gütertrennung
  • Zugewinngemeinschaft

Gütergemeinschaft

Eine Gütergemeinschaft sieht vor, dass das Vermögen beider Partner als gemeinschaftliches Vermögen aufgeteilt wird.

Gütertrennung

Eine Gütertrennung regelt die komplette Trennung des Vermögens beider Parteien. Bei einer Scheidung ist kein Zugewinnausgleich möglich.

Zugewinngemeinschaft

Bei einer Zugewinngemeinschaft bleibt das Vermögen beider Parteien getrennt, allerdings wird bei einer Scheidung ein Zugewinnausgleich durchgeführt.

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So viel kostet ein Ehevertrag

Die Kosten eines Ehevertrags setzen sich in Deutschland aus mehreren Faktoren zusammen. Die Kosten für den Rechtsanwalt werden durch die Gebührenordnung für Rechtsanwälte bzw. Notare bestimmt. Wie viel das Paar letztendlich zahlen muss, entschiedet sich durch die im Vertrag aufgeführten Summen. Eventuell vorhandene Schulden werden von dieser Summe abgezogen. Je größer das Vermögen, desto höher sind auch die Kosten für den Ehevertrag. Deshalb lohnt es sich auch in der Regel, den Vertrag in jungen Jahren abzuschließen, wenn weniger Vermögen vorhanden ist. Bei einem Vermögen von 250.000 Euro beispielsweise, würde der Abschluss eines Ehevertrags rund 1100 Euro kosten. Diese Summe kann sich allerdings lohnen, denn wer viel besitzt, kann auch viel verlieren.

Unterhaltsregelungen im Ehevertrag

Auch zum nachehelichen Unterhalt können Regelungen im Ehevertrag getroffen werden. In der Regel schließt das mit ein, dass eine zeitlang ein bestimmter Betrag an den unterhaltsberechtigten Partner gezahlt wird. Genauso kann vereinbart werden, dass auf diese Zahlungen verzichtet wird. Auf den Trennungsunterhalt kann hingegen nicht verzichtet werden. Ebenfalls ein häufiger Streitpunkt ist der Betreuungsunterhalt. Dieser Unterhalt muss gezahlt werden, wenn aus der Ehe Kinder hervorgegangen sind, die von dem einen Ehepartner betreut werden, so dass dieser seinem Job gar nicht mehr oder nur teilweise nachgehen kann. Wenn dieser Punkt im Ehevertrag eindeutig geregelt ist, kann den Ehepartner eine Menge ärger erspart bleiben.

Fazit: Ehevertrag in bestimmten Fällen lohnenswert

Nicht für Jeden lohnt sich das Aufsetzen eines Ehevertrags. Wenn die Einkommensverhältnisse beider Ehepartner in etwa gleich sind und sich das auch während der Dauer der Ehe aller Wahrscheinlichkeit nach nicht ändern wird, ist der Gang zum Notar, um einen Ehevertrag aufzusetzen, in der Regel überflüssig. Wenn sich allerdings die Einkommensverhältnisse stark unterscheiden, oder ein Ehepartner zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert, während der andere Geld verdient, ist der Abschluss eines solchen Vertrags durchaus sinnvoll und sein Geld wert.

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