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Altersvorsorge für Frauen – schnelles Handeln ist gefragt

Kaum ein anderes Thema wird von den meisten Frauen mit so einer Gleichgültigkeit behandelt wie die Altersvorsorge. Stattdessen wird im Hier und Jetzt gelebt und das eigene Vermögen für das persönliche Vergnügen ausgegeben. Nichts ahnend, dass sie mit diesem Verhalten eine mickrige Rente im Alter erwartet. Denn je länger der Altersvorsorgeprozess hinausgezögert wird, desto kleiner fällt der Rentenanspruch aus.

Der Kinderwunsch geht zu Lasten der Altersvorsorge

Die Gründe für diesen enormen Unterschied liegen größtenteils in den gebrochenen Erwerbsbiografien begründet. Babypausen und die Pflege Angehöriger sind nur einige Beispiele, warum Frauen oft deutlich weniger am Erwerbsleben teilnehmen als Männer. Frauen gehen im Durchschnitt 26 Jahre lang einer beruflichen Tätigkeit nach, während Männer beinahe 40 Jahre fest im Arbeitsleben stehen. Neben einer wesentlich geringeren Beschäftigungszeit, werden Frauen auch sehr viel schlechter bezahlt. Damit sie einen Rentenanspruch über der Grundsicherung von 700 Euro erlangen, müssten Frauen in einer Vollzeitanstellung, mindestens 12,50 Euro pro Stunde verdienen. Eben dieser Stundenlohn ist in vielen Bereichen nicht gegeben. Die Folge daraus ist, dass Frauen früher als gedacht in die Altersarmut schlittern. Gemäß einiger Hochrechnungen werden 75 Prozent der 35- bis 50-jährigen Frauen mit einer gesetzlichen Rente auskommen müssen, die unter dem jetzigen Hartz IV-Niveau liegt.

Frauen müssen für die Altersvorsorge sensibilisiert werden

Einer Befragung der R+V Versicherung zufolge, spart nahezu ein Drittel der Frauen nichts für die private Altersvorsorge an. Insbesondere Frauen im Alter von 18 bis 29 Jahren denken noch gar nicht an ihre eigene Altersvorsorge. Dabei sollte sie der Vergleich zum männlichen Rentenanspruch durchaus schockieren. Obwohl Frauen statistisch gesehen länger leben als Männer, werden sie in Bezug auf die Altersvorsorge noch immer benachteiligt. Während Männer in der Regel eine gesetzliche Rente in Höhe von 1.000 Euro erwarten können, fällt diese deutlich geringer bei den Frauen aus. Somit wird Frauen im Rentenalter durchschnittlich ein Anspruch von lediglich  570 Euro monatlich zugesprochen.



Der Ehegatte ersetzt nicht die eigene Altersvorsorge

Eben diese Tatsache verdrängen zahlreiche Frauen gekonnt und vermuten sich mit der Rente ihres Ehegatten in gesichertsten Händen. Jedoch ist nahezu jede dritte Ehe zum Scheitern verurteilt, sodass eine solche Blauäugigkeit eher gewagt ist. Selbst, wenn die Rentenansprüche aus den Ehejahren gerecht zwischen den Geschiedenen aufgeteilt werden, kann die Erwerbstätigkeit der Frau nicht zu 100 Prozent gewährleistet werden, vor allem, wenn sie sich als Alleinerziehende um die Kinder kümmern muss.

Teilzeitbeschäftigung: gut für den Nachwuchs, schlecht für die Rente

Genauso riskant für die eigene Altersvorsorge, ist die Aufnahme einer Teilzeitbeschäftigung. Nachdem eine längere Babypause eingelegt wurde, entscheiden sich einige Frauen häufig dazu, halbtags arbeiten zu gehen, während sich andere ihrem Mutterdasein widmen. Dadurch wird nur wenig für die eigene Altersvorsorge getan. Dabei werden sich Frauen der Konsequenz ihrer Teilzeitbeschäftigung oder Pause meist erst im Nachhinein bewusst. Geht man 45 Jahre lang einer Beschäftigung auf 450 Euro-Basis nach, kann lediglich ein gesetzlicher Rentenanspruch von 139,95 Euro erwartet werden. Wer im Laufe seiner Teilzeitbeschäftigung den gesetzlichen Rentenbeitrag freiwillig gezahlt hat, erhält lediglich eine gesetzliche Rente von 182,70 Euro.

Zinseszinseffekt sorgt für einen überproportionalen Anstieg des Angesparten

Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Hierbei kann einem der Zinseszinseffekt zugutekommen. Denn dieser lässt ein noch so kleines Anfangskapital über einen längeren Zeitraum auf eine sehenswerte Kapitalsumme anwachsen. Legt man monatlich 20 Euro zu einem Prozentsatz von drei Prozent an, stehen nach 40 Jahren 18.390 Euro zur Verfügung, wobei effektiv nur 9.600 Euro eingezahlt wurden. Wird die Sparrate auf 50 Euro erhöht erhält man nach gleichbleibender Laufzeit eine Kapitalsumme in Höhe von 45.975 Euro. Im Gegensatz dazu, wurden lediglich 24.00 Euro eingezahlt. Dies zeigt, je höher die Rate ausfällt, umso eher lohnt sich der Zinseszinseffekt.

Verschiedene Methoden zur Altersvorsorge sind möglich

Setzt man sich mit der Auswahl der richtigen privaten Altersvorsorge auseinander, sollte zunächst die persönliche Situation unter Augenschein genommen werden. Hierbei ist es sinnvoll einen Finanzexperten zu Rate zu ziehen, der sämtliche Anlagemöglichkeiten durchleuchtet. Nichtsdestotrotz gibt es einige allgemeine Empfehlungen zur Altersvorsorge für Frauen:

Altersvorsorge mit 20 Jahren: Berufsunfähigkeitsversicherung und aktienbasierte Fondsparpläne

Gerade mit 20 Jahren fällt das Geld für zusätzliche Ansparmaßnahmen oftmals spärlich aus. Auch wenn es nicht verkehrt sein kann, bereits an die eigene Altersvorsorge zu denken, sollten mit 20 Jahren andere Bereiche abgesichert werden. Allen voran die eigene Arbeitskraft. Im Zuge dessen sollte im ersten Schritt der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung in Angriff genommen werden. Bleibt danach noch Restkapital übrig, kann über die Anlage in aktienbasierte Fondssparpläne nachgedacht werden. Mit der Entscheidung zu Fondssparplänen werden regelmäßige Zahlungen in einen Investmentfonds getätigt. Hierbei setzen sich Anleger Kursschwankungen aus. Im Gegensatz dazu, sinkt das Risiko mit verlängertem Anlagenzeitraum. Da die Sparpläne flexibel gestaltet sind, ist es möglich, Zahlungen für eine bestimmte Zeit einzustellen.

Betriebliche Altersvorsorge offenbart bessere Versicherungsbedingungen

Befindet man sich in sicheren Gefilden beispielsweise als Angestellte in der Verwaltung, kann ebenso der Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge in Erwägung gezogen werden. Insbesondere Großunternehmen haben eine staatlich geförderte betriebliche Altersvorsorge im Angebot. In der Regel ist der Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge innerhalb des Unternehmens mit wesentlich besseren Versicherungsbedingungen behaftet, als der Privatabschluss. Der Vorteil ist, dass der Abschluss auch dann erfolgen kann, selbst wenn der Arbeitgeber nichts in der Richtung anbietet. Denn jeder in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherte, hat ein Anrecht auf die betriebliche Altersvorsorge. Hierbei werden Anteile des Gehalts eingezahlt. Wirtschaftlich gesehen, eignet sich die betriebliche Altersvorsorge größtenteils für Besserverdiener.

Altersvorsorge mit 30 Jahren: Risikolebensversicherung und Riester-Rente

30 Jahre ist das berüchtigte Alter, an dem sich viele Frauen in einer festen Partnerschaft befinden und das Liebesglück eventuell schon mit Kindern besiegelt haben. In dem Fall sollte primär die Absicherung des Todesfalls durch den Abschluss einer Risikolebensversicherung erfolgen. Daneben bietet sich ebenfalls die Riester-Rente an, da diese Kinderzuschüsse offenbart. Entscheidet man sich für die Riester-Rente, wird pro Jahr eine staatliche Zulage von 154 Euro gewährleistet. Ferner erhalten Frauen für jedes vor 2008 geborene Kind einen Zuschuss in Höhe von 185 Euro. Im Gegensatz dazu, erhält man für jedes nach 2008 geborene Kind einen Zuschuss von 300 Euro. Dabei findet auch eine Anrechnung der Erziehungszeiten statt. Die ersten drei Jahre nach der Geburt erhalten Frauen gegen einen jährlichen Grundbetrag von 60 Euro bereits die volle Förderung. Anschließend wir diese nur gewährt, wenn vier Prozent des Vorjahres-Einkommens investiert werden. Andernfalls verringern sich die staatlichen Zuschüsse.

Höhere Rentenbeiträge während der Kindererziehung zahlen

Experten zufolge, sollten sich Frauen nicht zur Reduzierung ihrer Rentenbeiträge entscheiden, wenn Nachwuchs ansteht. Stattdessen ist es ratsam, während der Kindererziehung höhere Beiträge in eine private Altersvorsorge zu zahlen. Dadurch entstehen ihnen weniger Nachteile bei der gesetzlichen Absicherung.

Altersvorsorge mit 40, 50, 60 Jahren: Festverzinsliche Wertpapiere und Banksparpläne

Selbst im Alter von 40, 50 und 60 Jahren kann mit dem Ansparen in die eigene Altersvorsorge begonnen werden. Anders als bei der jüngeren Generation sollte das Augenmerk eher auf sichere Anlagen, wie Rentenfonds mit festverzinslichen Wertpapieren oder den Sparplan der Bank gelegt werden. Zahlt eine 60-Jährige für die Dauer von sieben Jahren 100 Euro in eine private Altersvorsorge ein, erhält sie 47 Euro an zusätzlicher Rente pro Monat. Nichtsdestotrotz ist es immer besser, frühzeitig mit der Altersvorsorge zu beginnen. Spart eine 30-Jährige beispielsweise über 37 Jahre 100 Euro an, erhält sie dadurch eine Zusatzrente von monatlich 500 Euro.

Fazit

Für Frauen empfiehlt sich der frühzeitige Beginn einer Altersvorsorge, damit sie ihren Lebensstandard nicht auf das Existenzminimum reduzieren müssen. Setzt man sich mit dem Thema Altersvorsorge auseinander, sollte zunächst ein Experte zu Rate gezogen werden. Dieser klärt über sämtliche Sparmöglichkeiten auf, die zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passen.

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