Zu viel Monat und zu wenig Geld? Diese 5 Spartipps kann jeder befolgen

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Das Wichtigste in Kürze

  • Geld sparen lohnt sich: Rücklagen für unerwartete Ausgaben und langfristiges Sparen sichern Sie finanziell ab und ermöglichen es Ihnen, sich größere Wünsche zu erfüllen.
  • Eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Sparen ist der Überblick über die eigenen Ausgaben. Dabei hilft beispielsweise ein Haushaltsbuch.
  • Identifizieren Sie unnötige Ausgaben in Ihrem Alltag wie beispielsweise zu teure Verträge.

Das erwartet Sie hier

Fünf Spartipps, die Sie auch bei einem kleineren Einkommen umsetzen können, ohne sich zu stark einzuschränken.

Inhalt dieser Seite
  1. Diese Rücklagen sind sinnvoll
  2. Fünf simple Spartipps
  3. Fazit

Rücklagen sind sinnvoll

Sparen lohnt sich

Wer kennt es nicht: das Ende des Monats ist noch nicht erreicht und trotzdem neigt sich das Geld schon dem Ende zu. Dabei kann man selbst ohne hohes Einkommen jeden Monat Geld sparen, wenn man sich seine Ausgaben bewusst vor Augen führt und Bereiche identifiziert, in denen man Ausgaben reduzieren kann.

Es ist also nicht verwunderlich, dass bei den Deutschen Sparen so beliebt ist: Knapp zwei Drittel aller Bundesbürger sparen monatlich einen bestimmten Betrag an. Am häufigsten werden kleinere Summen zwischen 50 und 100 Euro beiseite gelegt. Macht man dies konsequent, kommt mit der Zeit ein beachtlicher Betrag zusammen. Bei langfristigen Anlagen profitieren Sie zusätzlich vom Zinseszinseffekt.


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Rücklagen für unerwartete Ausgaben

Es ist sinnvoll, schnell verfügbare Rücklagen für den Notfall zu bilden. Sei es für die Autoreparatur, eine neue Waschmaschine oder weil man die Zeit zwischen zwei Jobs überbrücken muss: Es entstehen immer wieder Situationen, in denen man spontan einen größeren Geldbetrag braucht. Eine beliebte Faustregel ist es, eine Reserve von drei Nettomonatsgehältern beiseitezulegen, meist auf ein Tagesgeldkonto.


Geld sparen: Welches Konto sollten Sie nutzen?

Ein Tagesgeldkonto eignet sich für eine schnell verfügbare finanzielle Rücklage. Auf Ihrem Girokonto brauchen Sie nur ausreichend Puffer, um nicht unnötigerweise den Dispo zu beanspruchen. Auf einem Festgeldkonto liegt ihr Geld für einen längeren Zeitraum – häufig ein bis drei Jahre. In Zeiten niedriger Zinsen sollten Sie sich nicht zu lange an eine solche Anlage binden.


Langfristig sparen

Neben einem finanziellen Polster für Notfälle sollten Sie nach Möglichkeit auch langfristig sparen. Das ist zum Beispiel für die private Altersvorsorge wichtig. Gerade bei einem langfristigen Anlagehorizont können Sie am Aktienmarkt hohe Renditen erzielen. Kleinanlegern werden hier oft ETFs empfohlen. Welche Anlage besonders geeignet ist, hängt immer auch davon ab, wie hoch die Zinsen aktuell sind. Wichtig ist eine gute Balance zwischen sicheren und risikoreichen Anlagen.

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1. Ausgaben im Haushaltsbuch notieren

Alle Ausgaben penibel zu notieren, macht zwar nicht unbedingt Spaß. Es ist aber der beste Weg, sich grundlegend darüber klar zu werden, wohin das Geld jeden Monat verschwindet. Wer seine Ausgaben notiert, kann besser einschätzen, wie viel noch für anderes übrig bleibt und ob es wirklich notwendig war, das Geld auszugeben. Ein Haushaltsbuch kann man sich entweder ganz altmodisch in einem Heft oder in einer Excel-Tabelle anlegen. Mittlerweile gibt es auch verschiedenste Tools und Apps, die die Erstellung eines Haushaltsbuches erleichtern.


2. Mit Bargeld bezahlen

Wer ständig mit EC-Karte oder mit Kreditkarte bezahlt, ist gefährdeter, über seinem Budget zu leben. Denn man merkt bei der Kartenzahlung nicht direkt, dass man Geld ausgibt, während man bei der Barzahlung sofort vor Augen geführt bekommt, wie das Geld verschwindet. Wer gerne mal den Überblick über seinen Kontostand verliert, der kann zum Beispiel am Anfang jeder Woche einen bestimmten Betrag abheben, der dann ausgegeben werden kann.

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3. Laufende Verträge prüfen

Es ist zwar etwas unbequem, allerdings kann man sowohl bei Strom, Handy als auch bei Versicherungen eine Menge Geld sparen, wenn man die Verträge regelmäßig überprüft und mit aktuellen Angeboten vergleicht. Denn immer wieder kommen neue Anbieter und Produkte auf den Markt, bei denen Sie potenziell weniger bezahlen. Alle paar Jahre sollte man seine Verträge beziehungsweise die laufenden Kosten checken und gegebenenfalls zu anderen Anbietern oder Produkten wechseln.


4. Bei der Verpflegung sparen

Neben der Miete ist das Essen ein wichtiger Faktor für die Ausgaben. In diesem Bereich sollte möglichst nicht an der Qualität gespart werden. Aber man kann bereits eine Menge sparen, wenn man sich beispielsweise Essen mit zur Arbeit bringt, statt Essen zu gehen. Auch der allmorgendliche Coffee to go kann durch einen selbstgemachten Kaffee in der Thermoskanne ersetzt werden. Und beim Einkaufen im Supermarkt ist es empfehlenswert, ab und zu einen Blick auf die reduzierte Ware zu werfen, denn selbst wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht ist, sind die Lebensmittel oft noch länger haltbar.

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5. Günstiger Reisen

Besonders bei größeren Ausgaben wie Urlaubsreisen kann man unter Umständen viel Geld sparen. Zum einen natürlich, indem man Reiseplattformen nutzt, um Sparangebote zu finden. Ein noch relativ unbekanntes, aber kostensparendes Urlaubskonzept ist zum Beispiel das Haus- oder Wohnungstauschen. Das Prinzip ist ebenso einfach wie kostensparend: Man vernetzt sich über eine Plattform mit Menschen aus einer Stadt beziehungsweise einem Ort, wohin man reisen möchte, und tauscht mit diesen für eine gewisse Zeit den Wohnsitz. Für alle, die gerne neue Menschen kennenlernen, empfehlen sich Konzepte wie zum Beispiel Couchsurfing.

Fazit

Selbst wer kein großes Einkommen besitzt, kann durch die genannten Tipps jeden Monat ein wenig Geld beiseitelegen. Am wichtigsten in diesem Zusammenhang ist, dass man sich klarmacht, welche Ausgaben unnötig und vermeidbar sind. Denn ein bewussterer Umgang mit Geld ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer sicheren Rücklage.

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