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Baulicher Bevölkerungs­schutz – Empfehlung bei Schneebelastung

Die Gefahren

Besonders starke und lang anhaltende Schneefälle können die Standsicherheit eines Daches gefährden. Die Schneemassen, die bei starken Niederschlägen schnell zunehmen, können Dächer einstürzen lassen. Die Gefahr erhöht sich abermals bei einem Wechsel von Tau- und Frost-Phasen, wo massive und schwere Eisplatten unter dem Schnee entstehen. Personen sind zudem gefährdet, wenn Dächer geräumt werden. Hier besteht nicht nur die Gefahr eines Sturzes, sondern auch Einsturzgefahr für das Dach.

Starke und anhaltende Schneefälle können zudem zu Dachschneelawinen führen, die besonders für tiefer gelegene Gebäudeteile oder für Personen, die sich vor dem Gebäude befinden, eine ernste Gefahr darstellen. Zugleich besteht die Möglichkeit, dass sich Eiszapfen bilden, die auf Personen herunterstürzen können.

Wer ist betroffen?

  • Aus der Schneelastzonenkarte und der Höhenlage des Gebäudestandortes lässt sich in Verbindung mit der aktuellen DIN-Version zu „Schnee- und Eislast“ der charakteristische Wert der Schneelast ermitteln. Befindet sich die Immobilie in einer Region, in der höhere Schneelasten vorkommen bzw. erwartbar sind, besteht ein erhöhtes Risiko.
  • Immobilien, deren Dächer nach einer älteren Norm für Schneelasten erbaut wurden, sind einer größeren Einsturzgefahr ausgesetzt als Bauten, die nach aktueller Norm errichtete worden sind.
  • Einem höheren Risiko ausgesetzt sind Gebäude mit Flachdächern und mit weitgespannten Tragwerken.
  • Da das Gewicht des liegenden Schnees abhängig ist vom Zustand, also zum Beispiel Nass- oder Pulverschnee, ist nicht die Schneehöhe entscheidend für die Risikobemessung.

Vorbeugende Maßnahmen:

  • Mit der Installation von Schneerutschgittern und ähnlichen Vorrichtungen wird das Herabrutschen von Schneemassen verhindert. Bereits vorhandene Vorrichtungen sollten regelmäßig auf ihre Funktion überprüft werden.
  • Gerade bei Gebäuden älteren Datums sollte die Tragfähigkeit des Daches von einem Fachmann überprüft werden. Berücksichtigen Sie ggf. auch Anbauten.
  • Das Zurückschneiden von langen Ästen, die über Gebäudedächer ragen, verhindert das Herabrutschen von Schneemassen von den Ästen auf das Gebäude.
  • Die Entwässerungssysteme der Dächer sollte regelmäßig auf Funktionalität überprüft werden. Hier ist auch das Entfernen von Laub und kleinen Ästen zu berücksichtigen.
  • Eine funktionstüchtige Dachisolierung verhindert Eisbildung bei Schmelzwasser, besonders in den Bereichen, in denen das Wasser abfließt.

Verhalten vor langanhaltenden Schneefällen:

(Sämtliche Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.)

Dieser Beitrag wurde mithilfe einer Informationsbroschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erstellt:

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