ic_local_phone_black_24px Created with Sketch.
sandwich Created with Sketch.

Warum versichern über transparent-beraten.de?

  • immer ein persönlicher Ansprechpartner, kein Call-Center
  • kostenfreie Beratung und Tarifvergleiche
  • unabhängig von einzelnen Versicherungsunternehmen
  • direkte Hilfe von Experten im Schadensfall

Wir versichern Sie gern!

Unsere Berater freuen sich von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (oder nach Vereinbarung) auf Ihre Fragen.

030 – 120 82 82 8 kontakt@transparent-beraten.de
Zweigstelle Bayern: 09779 – 56 99 888

Private Krankenversicherer wollen unbeliebte Beitragssprünge verhindern

Teuer und unkalkulierbar – trotz zahlreicher Vorzüge haben die privaten Krankenversicherungen nicht immer den besten Ruf. Die Abschaffung der unbeliebten Beitragssprünge soll nun das Image verbessern. Dabei helfen soll der Gesetzgeber.

- News von

Private Krankenversicherungen gelten bei den Verbrauchern mitunter als teuer, ein zusätzliches Image-Problem sind die teils sprunghaften Beitragserhöhungen. Die privaten Krankenversicherer fordern deshalb neue gesetzliche Regeln, die ihnen mehr Spielraum für Beitragserhöhungen gewähren. Schubartige Anstiege wie bisher soll es dann nicht mehr geben.

Starke Beitragssprünge verhindern

Bisher entscheiden so genannte auslösende Faktoren über die Beitragserhöhungen: Erst wenn die Kosten für den Versicherer bei einem Tarif um zehn Prozent über dem anfänglich berechneten Wert liegen, muss der Beitrag von der Gesellschaft angehoben werden. Per Gesetz ist nämlich geregelt, dass bei einer Kostensteigerung von unter fünf Prozent der Preis nicht angepasst werden darf. Dagegen steht es den Versicherern frei, ab einer Kostenerhöhung von fünf Prozent die Beiträge zu erhöhen. Bei zehn Prozent oder mehr haben die Versicherer keine Wahl und muss seine gestiegenen Kosten an die Versicherungsnehmer weitergeben.

Die Beiträge für die private Krankenversicherung bleiben also mitunter über Jahre stabil, steigen dann aber plötzlich an, wenn die jeweilige Marke erreicht ist. Versicherte sehen sich dann einer Beitragserhöhung gegenüber, die die Veränderungen der Vorjahre mit einkalkuliert und dementsprechend hoch sein kann.

Beitragserhöhung bei PKV niedriger als bei GKV

Die sprunghaften Beitragserhöhungen werden von vielen Verbrauchern als unangebracht empfunden – allerdings zu Unrecht. Laut einer Studie des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) sind die Beitragssteigerungen bei der privaten Krankenversicherung (PKV) im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) je nach gewähltem Zeitraum sogar geringer. Einer jährlichen Erhöhung von 2,2 Prozent im Gesamtdurchschnitt bei der PKV steht in den Jahren 2006 bis 2015 eine Steigerung von 3,7 Prozent bei der GKV gegenüber.

Katharina Krech
Das sagt Expertin Katharina Krech:

„Auch wir als Makler stellen immer wieder fest, dass die private Krankenversicherung oft günstiger für die versicherte Person ist, als sich in der GKV freiwillig zu versichern. Zudem ist der Versicherungsschutz in einer privaten Krankenversicherung deutlich höher bzw. besser als der in der gesetzlichen Krankenkasse. Somit macht es gerade im Krankenbereich Sinn, die Tarife und Optionen der einzelnen Anbieter gut zu vergleichen.“

PKV zu Unrecht mit schlechtem Ruf

Die IGES-Studie beziffert überdies die durchschnittlichen monatlichen Beiträge von Nicht-Beamten in der PKV im Jahr 2015 auf 473 Euro für Frauen und 413 Euro für Männer. Bei einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen zahlten gesetzlich Krankenversicherte 421 Euro, während der Höchstsatz in der GKV bei 639 Euro lag.

Wie kommt es zu Beitragserhöhungen?
Der Beitrag in der PKV bemisst sich zunächst am persönlichen Risiko des oder der Versicherten. Während die GKV einen prozentualen Beitrag fordert und die Einnahmen automatisch mit jeder Einkommenserhöhung steigen, darf die PKV den Beitrag erst dann erhöhen, wenn sogenannte auslösende Faktoren sie dazu berechtigen. Dazu zählt ein Anstieg der Leistungsausgaben um fünf oder zehn Prozent (je nach Tarif), aber auch eine höhere Sterblichkeit der Versicherten. So erklärt sich auch die Sprunghaftigkeit der Beitragserhöhungen in der PKV, denn mitunter stauen sich Zusatzkosten erst über einige Jahre an, bevor eine Beitragssteigerung legitim ist.

beitragssteigerung pkv