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Riester-Rente & Co.: Beachtliche Rentenlücke zwischen Frauen und Männern

Die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern bleibt weiter stabil – zum großen Nachteil der Frauen. Insgesamt erhalten Frauen rund halb so viel Rente wie Männer. Im Bereich der privaten Altersvorsorge fällt die Ungleichheit allerdings geringer aus.

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Mehr Rentengleichheit in Ostdeutschland

Männer verdienen nicht nur besser als Frauen, sie erhalten auch höhere Renten. Durchschnittlich klafft eine Rentenlücke zwischen den Geschlechtern von 53 Prozent. Auf alle Formen der Altersversorgung betrachtet, erhalten Frauen somit nur rund 47 Prozent dessen, was Männern an Renten ausgezahlt wird. Diese Zahlen stammen aus der Antwort, welche die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gab. (Deutscher Bundestag: Drucksache 18/13119)

Mit Blick auf die jeweilige Verteilung in Ost- und West-Deutschland fällt auf, dass in den alten Bundesländern die Lücke mit 58 Prozent etwas über dem Gesamtwert liegt. Dagegen besteht in den neuen Bundesländern „nur“ eine Rentenlücke von 28 Prozent zwischen den Geschlechtern.

Fragen an die Bundesregierung

Die Grünenfraktion stellte ihre Anfrage vor dem Hintergrund, dass Frauen im Vergleich zu den Männern relativ wenig auf dem Arbeitsmarkt aktiv sind. Das wirke sich unweigerlich auf die Rentenansprüche aus.

Schon in den gestellten Fragen unterschieden die Abgeordneten auch zwischen einzelnen Rentenlücken. Daraufhin konnte die Bundesregierung für das Jahr 2015 beispielsweise eine festgestellte Rentenlücke bei der betrieblichen Altersversorgung von 60 Prozent bekanntgeben.

Stärkung der Altersvorsorge

Unter anderem zielte die Bundesregierung mit der jüngsten Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge auf ein Abnehmen der Rentenlücke ab. Wie auch frühere Bundesregierungen hat die derzeitige ihren Fokus auf eine Verbreitung privater Altersvorsorge gesetzt. (tb berichtete)

Frauen und Männer sind seit längerer Zeit schon dazu angehalten, privat zusätzlich fürs Alter vorzusorgen. Sei es mit einer Riester-Rente oder einer privaten Rentenversicherung. Doch die Vielfalt der Möglichkeiten macht es fast schon unvermeidbar, sich Rat von einem unabhängigen Experten zu holen. Je nach persönlicher Situation werden Frauen und Männer unterschiedlich von vorhandenen Lösungen profitieren. Zum Beispiel ist es so, dass Frauen häufiger riestern als Männer.

Hintergrund: Einkommensgefälle zwischen Frauen und Männern

Jeder Rentenanspruch, ob gesetzlich oder privat, muss während des Arbeitslebens angespart und erarbeitet werden. Die Höhe der Rente ist von der Zeit in Arbeit und von der Höhe der Einkünfte abhängig. Hier sind Frauen weiterhin benachteiligt.

Schließlich ist gegenwärtig noch keine Parität zwischen den Geschlechtern hergestellt. Frauen werden trotz gleicher Qualifikation und Position mit weniger entlohnt als ihre männlichen Kollegen. Vor diesem Hintergrund hängt die Forderung nach einer Bezahlung in gleicher Höhe für gleiche Tätigkeiten (engl.: equal pay) eng mit dem Problem der Rentenlücke verknüpft.