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Rente 2016: Erneuter Rekord bei Bezugsdauer

Nach aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung liegt die Rentenbezugsdauer derzeit bei knapp 20 Jahren. Frauen beziehen 3 Jahre länger ihre Rente als Männer. Vom Staat gefördert kann der Einzelne zusätzlich privat fürs Alter vorsorgen.

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Frauen 3 Jahre länger im Rentenbezug als Männer

Männer beziehen in Deutschland im Durchschnitt 18,92 Jahre Rente, während Frauen mittlerweile auf eine Bezugsdauer von 22,7 Jahre kommen. Das geht aus dem seit gestern vorliegenden Statistikband der Deutschen Rentenversicherung „Rente 2016“.

Insgesamt entspricht der Durchschnittswert für alle erfassten Rentenbezieherinnen der Alterskohorte der 84-jährigen. Bei den Männern erreicht die Gruppe der 78 bis 79 Jahre alten den Durchschnittswert. In der statistisch ermittelten Bezugsdauer sind bereits Rentenbezieher enthalten, die zum Beispiel aufgrund einer schweren Behinderung oder in Altersteilzeit eine Rente beziehen. (Quelle)

Länger leben: eine gesellschaftliche Herausforderung

Die ersten Berichte über die jüngsten Rentenzahlen bezogen sich auf eine Meldung in der „BILD“. (Quelle) Das Boulevard-Blatt vermeldete in den vergangenen Jahren immer wieder einen neuen Rekord bei der Bezugsdauer deutscher Rentner. Es ist aber allein vor dem Hintergrund des demografischen Wandels keine Überraschung, dass Menschen in Deutschland für einen länger werdenden Zeitraum Rente aus dem System der Deutschen Rentenversicherung beziehen.

Für die gesetzliche Rentenkasse setzt sich mit diesem Trend ein altbekanntes Problem fort, nämlich das zunehmende Älterwerden der hiesigen Bevölkerung. Bislang hat die Politik darauf mit Rentenkürzungen und Unterstützung aus Steuermitteln reagiert. Die Gesellschaft muss erst noch eine nachhaltige Lösung finden.

Ausweg private Altersvorsorge?

Die einzelne Rentnerin und der einzelne Rentner können dagegen nur hoffen, genug auf die hohe Kante gelegt zu haben. Oder sich wenigstes auf die Unterstützung der eigenen Familie verlassen zu können.

Und in der Tat gehört zum politischen Lösungskonzept der immer älter werdenden Gesellschaft, dass die private Altersvorsorge aus staatlichen Mitteln und mit politischer Anstrengung gefördert wird (Stichwort Riester-Rente). Denkt man heute als Verbraucher an seine spätere Bezugsdauer, wird diese vermutlich deutlich über den jüngsten Werten liegen.

Sparer, die es sich leisten können, werden vom Staat durch Anreize wie einen Zuschuss aus Steuermitteln zur privaten Vorsorge angehalten. Dafür wurde zusammen mit der Versicherungswirtschaft eine Reihe von Vorsorgeprodukte entwickelt.

Am bekanntesten dürfte davon die Riester-Rente sein. Aber auch das Investieren in Produkte wie eine fondsgebundene Altersvorsorge kann als private Rentenrücklage genutzt werden. Entscheidend ist dabei immer, was sich der Einzelne leisten kann und welche Vorsorge sich wirklich lohnt.

Demografischer Wandel: Nicht nur in Deutschland

Im Hintergrund findet in Deutschland ein Prozess langsam statt, der schon seit einigen Jahrzehnten zu beobachten ist. Man bezeichnet ihn als demografischen Wandel. Dabei verschiebt sich die Altersstruktur der Bevölkerung hierzulande allmählich in Richtung einer „Rentnerrepublik“. Schon jetzt stellen die älteren Menschen die Mehrheit der wahlberechtigten Bevölkerung.

Deutschland ist dabei nicht als einziges Land von diesem Trend betroffen. Einen Blick in unsere Zukunft gewährt in solchen Dingen die japanische Gesellschaft, welche viele Entwicklungen bereits vor uns durchlebte. Auch dort schwindet die Zahl junger Menschen und der Neugeborenen. Jedoch droht prinzipiell allen spät- und post-industrieellen Volkswirtschaften die Überalterung.