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Transparenz in der Altersvorsorge: Ab 2017 endlich einheitliche Produktinformation

Bislang konnten Banken und Versicherungen selbst entscheiden, in welcher Form und in welchem Umfang sie ihre Kunden zu Produkten der geförderten Altersvorsorge informieren. Im nächsten Jahr greifen nun die bereits 2013 beschlossenen, einheitlichen Vorgaben.

- News von Mario Müller

Vier Jahre Warten haben ein Ende

Ab dem 01.01.2017 müssen alle Anbieter einer Riester-Rente oder Rürup-Rente für ihre Verträge das neue, einheitliche Produktinformationsblatt (PIB) verwenden. Damit wird Banken und Versicherungen exakt vorgeschrieben, wie und worüber sie gegenüber dem Versicherungsnehmer Auskunft geben müssen.

Verbraucher können einfacher vergleichen

Wie das Bundesfinanzministerium seit Montag informiert (Neue Transparenz bei der steuerlich geförderten Altersvorsorge), soll damit dem Verbraucher der Vergleich von Angeboten erheblich erleichtert werden. Im Fokus steht dabei die Kostenstruktur jedes Anbieters. Über sie soll im neuen PIB ausführlich informiert werden. Fortan wird gerade über die Höhe der Effektivkosten eines Produktes genau aufgeklärt werden müssen.

Die neue Regelung sieht zudem vor, dass jeder Anbieter ein Muster-Blatt bereitstellen muss. Anhand eines einheitlichen Muster-Datensatzes kann der Verbraucher somit schon im Vorfeld Angebote miteinander vergleichen. Ohne seine persönlichen Daten übermitteln zu müssen, kann man sich von der Marktsituation für Produkte der staatlich geförderten Altersvorsorge ein Bild machen.

Das Produktinformationsblatt (PIB)

Das Produktinformationsblatt (PIB)

Es gilt zu beachten, dass das neue PIB ausschließlich für Verträge zur staatlich geförderten privaten Vorsorge gilt. Die Pflicht, das einheitliche Format zu verwenden, besteht somit nur für Riester-Renten und Basisrenten (auch Rürup-Rente genannt).
(Quelle)

Die Arbeit der zuständigen Informationsstelle

Die Methode zur Berechnung der Kosten wird von der 2015 in Kaiserslautern gegründeten Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PIA) festgelegt. Darüber hinaus ordnet man dort auch alle Riester- und Rürup-Produkte unterschiedlichen Chancen-Risiko-Klassen zu. Diese Klassifikation wird ebenfalls in dem neuen PIB aufgeführt sein.

Anbietern bleibt Klassifizierung ihrer Produkte freigestellt

Ob ein Produkt einer Chancen-Risiko-Klasse zugeordnet wird, entscheidet bereits jetzt jeder Anbieter selbst. Einmal klassifiziert, erfolgt allerdings zunächst in regelmäßigen Abständen eine weitere Überprüfung. Dass die Klassifizierung durch die PIA nicht unproblematisch zu sehen ist, folgt aus der Gebühr, die ein Anbieter für die Beurteilung seines Produktes an die Produktinformationsstelle zahlen muss (Klassifizierungsverfahren).

Die Entscheidung für einen bestimmten Riester- oder Basisrentenvertrag kann der Verbraucher schließlich anhand seines eigenen Sicherheitsbedürfnisses treffen. Es wird zwischen sicheren, sicherheitsorientierten, ausgewogenen, renditeorientierten und chancenorientierten Anlageprodukten unterschieden. Der Verbraucher soll dadurch möglichst auf einen Blick einschätzen können, welche Art von Produkt ihm jeweils angeboten wird.

Überfällige Regelung?

Es stellt sich die Frage, ob diese Art der Vereinheitlichung nicht schon lange hätte erfolgt sein müssen. Ist das Abschließen einer Basisrente noch übersichtlich und ohne weitere Komplikationen möglich, gibt es bei der Riester-Rente doch einige Stolperfallen. Hier dürfte sowohl den Kunden wie auch den Vermittlern die verbesserte Übersichtlichkeit willkommen sein.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.07.2018 aktualisiert.
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