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Arbeit 4.0: Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Arbeitswelt?

Zuvor die Daten handschriftlich in eine Kartei eingetragen, werden sie in der heutigen Zeit mit nur einem einzigen Mausklick aufgerufen. Dieses Phänomen macht die Digitalisierung möglich. Plötzlich geht alles schneller vonstatten, Arbeitsprozesse werden optimiert und man hat sein mobiles Endgerät stets zur Hand.

- News von Claudia Täubner

Das Streben nach Innovation

Die Digitalisierung hat nahezu in jedem Wirtschaftsbereich Einzug gehalten. Aber auch Unternehmen, die bisher als Vorreiter der Digitalisierung galten, müssen sich darum bemühen, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Mit der Einführung des Apple iPod beispielsweise, waren Abspielgeräte, wie Walkman, Discman oder MP3-Player plötzlich nicht mehr up to date und wurden aus dem Bestand verbannt. Apple hatte die Musikindustrie von Grund auf auf den Kopf gestellt, indem sie ihre Endgeräte im Zusammenspiel mit der Plattform iTunes anbot.

Die Zukunft Softwareunternehmen

Möchten Unternehmen im digitalen Wettbewerb wahrgenommen werden, müssen sie eine aktive Handlungsweise demonstrieren: In dem Zusammenhang gilt es, sich innovative Technologien zunutze zu machen. Dahingehend ist es von entscheidender Bedeutung, ein besseres Kundenverständnis zu entwickeln, um gezielter auf die Bedürfnisse und Wünsche eingehen zu können. Dabei ist die Digitalisierung der einzige Schlüssel zum Erfolg. Arbeiten Lieferanten, Kunden und Partner miteinander, können Ergebnisse digital sehr viel sicherer und schneller erzielt werden. Zudem bietet die Digitalisierung, beispielsweise in Form von Cloud Computing, eine nachhaltige Steuerung der Arbeitsprozesse.

Die Cloud im normalen Alltag

Damit im Laufe des technologischen Fortschritts noch immer ein Service mit angemessenen Reaktionszeiten garantiert wird, müssen Unternehmen ihre Arbeitsabläufe effizienter und mit einem höheren Automatisierungsgrad gestalten. Beispielsweise wird Arbeitnehmern durch die Nutzung der Cloud das Leben erleichtert. Mithilfe eines Selfservice-Portals haben sie die Möglichkeit, ihre persönlichen Daten zu aktualisieren oder benötigte Dokumente sowie Bescheinigungen auszudrucken. Ferner erhalten sie Einblick in ihre Verbrauchsdaten und Rechnungen. Daneben ist es möglich, Schadensmeldungen aufzugeben. Über ein Ticket-System können die Arbeitnehmer den Status ihres Anliegens einsehen und erhalten Informationen darüber, wann es spätestens erledigt wird.

Cloud Computing ermöglicht eine effiziente Arbeitsweise
Cloud Computing bietet auch Handwerksbetrieben einen Mehrwert. Es fallen deutlich weniger Routinearbeiten durch die Anbindung externer Dienstleister an. Dies geschieht im Rahmen der Handwerkerkopplung. Wurden die anstehenden Aufträge in der Vergangenheit noch persönlich oder per Fax vergeben, findet dieser Vorgang heutzutage papierlos über das Internet statt. Dabei werden die Aufträge eigenständig vom Mieter oder der zuständigen Hausverwaltung (zum Versicherungskonzept für Hausverwaltungen) angelegt und an das ausgewählte Handwerksunternehmen geschickt. Anschließend wählt sich das beauftragte Handwerksunternehmen in die Cloud ein, prüft den Auftrag und gibt ihn im Anschluss frei. Wurde das in Auftrag gegebene Anliegen bearbeitet und abgenommen, wird die Leistung abgerechnet. Die Abrechnung befindet sich online auf dem Portal und kann jederzeit abgerufen werden. Das Arbeiten innerhalb der Cloud reduziert somit die Bearbeitungszeiten und schafft Freiraum für die interne Kommunikation.

Chancen durch die Digitalisierung

Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt, vor allem der Einführung des Internets – können Mitarbeiter überall und zu jeder Zeit ihrer Arbeit nachgehen. Dadurch können sie ihren Alltag freier gestalten und schaffen so das Fundament für eine ausgewogene Work-Life-Balance. Sie können an nahezu jedem Ort arbeiten, solange dieser über W-LAN verfügt – ob Terrasse oder doch in einem Café. Damit beweisen sie eine höchst flexible Arbeitsweise, die sich auch positiv auf ihr Gemüt auswirkt – durch die Verschmelzung von Arbeit und Freizeit.

Immer und überall online

Obwohl die Digitalisierung eine flexible Arbeitsweise ermöglicht, bleiben Unternehmen ihrer Präsenzkultur – in der Mitarbeiter physisch anwesend sind – oft treu. Darüber hinaus erwarten sie von ihren Mitarbeitern eine uneingeschränkte Erreichbarkeit. In dem Zusammenhang wird es als selbstverständlich erachtet, dass bis zu zehn Stunden am Tag gearbeitet wird, zu später Stunde Telefonkonferenzen stattfinden, oder auf E-Mails sogar im Urlaub geantwortet wird.

Digitalisierung darf das Wohl des Arbeitnehmers nicht gefährden

Umso mehr drängt sich die Notwendigkeit auf, dass Unternehmen die Konsequenzen ihrer hochgesteckten Erwartungen nach ständiger Erreichbarkeit aufgezeigt werden. Sorgen sie nicht für einen entsprechenden Ausgleich, laufen sie Gefahr ihre Arbeitskräfte durch langwierige Erkrankungen, wie Burn Out oder Kündigung zu verlieren.

Risiken der Digitalisierung

Mit der digitalen Revolution machen sich auch Risiken bemerkbar. Durch die Automatisierung von Arbeitsprozessen wird insbesondere die menschliche Arbeitskraft nicht mehr wert geschätzt und in einigen Bereichen sogar ausgelöscht. Heutzutage wird Kleidung übers Internet bestellt, man regelt die Finanzen via Online Banking und sogar Sprachen lernt man über Portale wie Babbel. Der stetige Interneteinfluss sorgt dafür, dass Berufe, wie Texter, Verkäufer oder Bankangestellte, an gesellschaftlichem Wert verlieren.

Hohe Arbeitsbelastung der Arbeitnehmer

Da die Digitalisierung einer immerzu fordernde Erreichbarkeit nach sich zieht, kommt es nicht selten vor, dass Arbeitnehmer unter einer steigenden Arbeitsbelastung leiden und der Arbeit fernbleiben. Dies hat zur Folge, dass Arbeitnehmer auch in ihrer Freizeit ständig an die Arbeit denken. Dadurch setzen sie sich einem erhöhten Risiko für Burn-Out oder Depressionen aus.

Daten müssen sicher sein

Arbeitnehmer müssen sich darauf verlassen können, dass ihre persönlichen Daten geschützt sind. Im Gegenzug erwarten die Arbeitgeber auch, dass firmeninterne Angelegenheiten nicht an Dritte weitergegeben werden. In Bezug auf die Digitalisierung ist gerade das Thema Datenschutz äußerst komplex und mit Vorsicht zu behandeln. Aufgrund dieser Tatsache, legen Arbeitgeber großen Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter entsprechend geschult sind.

Der Arbeitnehmer wird transparent

Wer in sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn oder XING aktiv ist, läuft Gefahr, zum gläsernen Arbeitnehmer zu werden. Im schlimmsten Fall steht er seinem beruflichen Erfolg selbst im Weg. Häufig verwenden Unternehmen persönliche Profile, um Informationen der Arbeitnehmer einzuholen. Dabei sollte man vorsichtig sein, wie die eigene Persönlichkeit im Internet dargestellt ist. Wer beispielsweise trotz Krankmeldung ein Bild von einem Ausflug in sozialen Netzwerken verbreitet, hat ernsthafte Konsequenzen, sogar die Kündigung zu befürchten.

Für eine bedarfsgerechte Erreichbarkeit sorgen

Die Digitalisierung hat einen bedeutenden Einfluss auf die Arbeitswelt. Unabhängig davon, wie viele Möglichkeiten sich durch die Digitalisierung ergeben, darf das Wohlbefinden der Arbeitnehmer nicht außer Acht gelassen werden. Eine immer und ständige Erreichbarkeit sollte nicht zum Alltag werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.07.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
Claudia Täubner
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